Letzte Änderung: 13.03.2019
Rahmenpläne

Höhenentwicklung in der Altstadt

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Rahmenplan Höhenentwicklung in der Altstadt

Als Folge der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Neumarkt wuchs der Druck auf die beiderseits der Marktstraße gelegenen Bereiche - wegen der vorgegebenen Parzellenstruktur in Verbindung mit bereits weitgehenden Grundstücksüberbauungen als Entwicklungsdruck auf die Gebäudehöhen.
Der Rahmenplan zur Höhenentwicklung bindet - abgeleitet aus der geschichtlichen Entwicklung - die Gebäudehöhen in ein stadtbildverträgliches Gesamtkonzept ein (siehe nebenstehende Abbildung).

Bahnhofstraße

Die Bahnhofstraße stellt ein Bindeglied zwischen dem Bahnhof und der Altstadt/NeuerMarkt dar. In der Vergangenheit siedelten sich hier neben den bestehenden Wohnnutzungen zahlreiche Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzungen sowie gastronomische und gewerbliche Nutzungen an, so dass die Bahnhofstraße eine Verlängerung der "Einkaufsstraße" bildet. Der verstärkte Nutzungsmix führte in Teilen des Untersuchungsgebiets zur Überformung der städtebaulichen Struktur.
Typisch für die Bebauung in der Bahnhofstraße ist dennoch die villenartige Einzel- und Doppelhausbebauung mit Sattel- und Walmdächern. Diese Baustruktur gilt es langfristig zu erhalten, weshalb im Rahmenplan die Bahnhofstraße in drei Bereiche eingeteilt ist.
Ziel ist es im Rahmen des Leitbildes "Urbanität betonen, Verbindung stärken, Eigenart bewahren" die noch in großen Teilen vorhandene ursprüngliche und prägende städtebauliche Struktur zu erhalten, den anhaltenden Nutzungsmix angemessen in diese zu integrieren sowie bauliche Veränderungen maßvoll und gestalterisch an das typische Ortsbild anzugleichen um den Charakter der Bahnhofsstraße langfristig zu wahren.

 
 
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