06.02.2012: Museum Lothar Fischer zeigt Emil Cimiotti-Werkschau
Emil Cimiotti, Südliche Insel, 1959, Bronzeunikat
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Emil Cimiotti, Südliche Insel, 1959, Bronzeunikat
Foto: Emil Cimiotti - © VG Bild-Kunst, Bonn 2011

Das Neumarkter Museum Lothar Fischer zeigt vom 5. Februar bis 6. Mai die Sonderausstellung "Emil Cimiotti zum 85. Geburtstag - Den Raum ganz anders besetzen". Wie Lothar Fischer gehört Emil Cimiotti zu den wichtigsten deutschen Bildhauern der Nachkriegszeit. Mit zahlreichen Bronzeplastiken, Zeichnungen und Grafiken von den fünfziger und sechziger Jahren bis heute würdigt das Museum das umfangreiche Werk des 1927 in Göttingen geborenen Bildhauers, Zeichners und Grafikers. Nach dem Studium der Bildhauerei in Stuttgart, Berlin und Paris, war Cimiotti bereits 1958 auf der Bienale in Venedig vertreten, ein Jahr später nahm er an der Documenta II in Kassel teil und lernte Lothar Fischer während eines längeren Aufenthaltes in der Villa Massimo in Rom kennen und schätzen. Cimiottis abstrakt-organische Formensprache bezieht sowohl pflanzliche als auch figürliche Motive ein. Seit den siebziger Jahren entstanden Bronzeobjekte mit gegenständlicheren Motiven wie Totenschädel, Knochen oder fragile Blattranken. Eine Auswahl von Emil Cimiottis eindrucksvollen Graphit- und Kugelschreiberzeichnungen ergänzt die Präsentation seiner plastischen Arbeiten (www.museum-lothar-fischer.de).

 
 
 
 
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