
Wie Oberbürgermeister Thomas Thumann bei einem Pressetermin erläuterte, "hat die Stadt eine große Baumaßnahme im Bereich zwischen Höhenberg und Karhof an der Staatsstraße 2240 in Angriff genommen. Sie besteht aus mehreren Teilen. Zum einen wird ein neuer Rad- und Gehweg geschaffen, außerdem soll die Fahrbahn verbreitert werden, zwei Linksabbiegespuren sollen in die Straße eingebaut werden und die Staatsstraße wird in diesem Bereich eine Oberbauverstärkung erhalten. Wir erwarten uns von diesen von uns als dringlich angesehenen Maßnahmen eine deutliche Verbesserung in diesem Bereich." Deshalb sei beschlossen worden, die Arbeiten für alle Teile insgesamt zunächst durch die Stadt durchzuführen und vorzufinanzieren, auch wenn nicht alle Teilarbeiten Aufgabe der Stadt gewesen wären. Aus Sicht von Oberbürgermeister Thumann mache es aber keinen Sinn, wenn die Stadt hier den Geh- und Radweg baue und das Staatliche Bauamt dann erst die Staatsstraße in Angriff nehme, wenn dafür die entsprechenden Mittel in deren Haushalt enthalten sind. Deshalb wurde eine Übereinkunft zwischen Stadt und Staatlichem Bauamt Regensburg erzielt, dass die Stadt zunächst die Gesamtmaßnahme durchführt und das Staatliche Bauamt seinen Kostenanteil an die Stadt zurückerstattet, sobald die Mittel dafür im nächsten Haushalt eingestellt sind. "Wir alle sind sehr froh, wenn diese äußerst positive Maßnahme möglichst rasch umgesetzt und abgeschlossen wird", so Oberbürgermeister Thumann. Diese Ansicht bekräftigte auch Baudirektor Josef Kreitinger vom Staatlichen Bauamt Regensburg, der der Stadt Neumarkt dafür dankte, dass sie die Maßnahme plane und komplett durchführe. Insgesamt liegen die Kosten für diese Maßnahme bei rund 600.000 Euro. Oberbürgermeister Thumann ist zuversichtlich, "dass wir bis Ende Oktober fertig sind".
Die Staatsstraße 2240 zwischen Karhof und Höhenberg ist derzeit noch sehr kurvenreich und unübersichtlich. Außerdem ist die Fahrbahn mit fünf Metern auch sehr eng. Dies bedeute, wie Oberbürgermeister Thumann ausführte, gerade für Radfahrer eine äußerst gefährliche Situation. Die Stadt habe daher diesen Geh- und Radweg in Angriff genommen und will damit den Lückenschluss im Wegenetz herstellen. Denn von der Einmündung der Kreisstraße NM 4 in die Staatsstraße 2240 in Richtung Pelchenhofen gibt es bereits einen kombinierten Rad- und Gehweg. Und auch ab Höhenberg besteht bereits ein Radweg weiter nach Höhenberg im Tal. Der neue Geh- und Radweg entlang der ST 2240 ab Höhenberg bis Karhof wird eine Breite von 2,50 Metern haben. Zudem wird er noch rund drei Meter von der Straße durch einen Grünstreifen und eine Mulde abgetrennt sein, um ihn noch sicherer zu machen. Insgesamt errichtet die Stadt hier einen Geh- und Radweg mit einer Länge von 1.500 Metern für den auch zwei Querungshilfen eingebaut werden. Ein weiterer Bestandteil der Maßnahme ist die Verbreiterung der Staatsstraße von bisher fünf Metern um einen Meter, damit das vorhandene Verkehrsaufkommen besser aufgenommen werden kann. Zudem weist die Straße erhebliche Stetzungen und Risse auf. Um den äußerst schlechten Zustand der Staatsstraße in diesem Sektor zu beheben wird im Rahmen der Arbeiten auch der Oberbau um insgesamt 14 Zentimeter verstärkt. Im Bereich Höhenberg sollen zudem zwei Linksabbiegespuren eingebaut werden. Auch dies eine Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit in diesem Bereich. Dazu soll die Einmündung von der Staatsstraße nach Höhenberg in die Straße Zum Lengenbach und von der Staatsstraße in die Straße Am Höhenberg eine solche Linksabbiegespur erhalten.


