06.10.2017: Kreisverkehr südlich Stauf wesentlich flotter fertig gestellt - Sperrung damit wieder aufgehoben
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Der Kreisverkehr im Bereich der Kreuzung bei der Zu- und Abfahrt Münchner Ring/Staatsstraße 2238 südlich von Stauf ist fertiggestellt und für den Verkehr bereits freigegeben. Die Arbeiten konnten somit wesentlich früher beendet werden als noch vor Beginn der Maßnahme angenommen worden war. Damals war im Bauzeitenplan von einer Fertigstellung im November ausgegangen worden. Das ist erfreulich und bedeutet zudem, dass die Sperrung in dem ehemaligen Kreuzungsbereich deutlich früher wieder aufgehoben werden konnte. Nachdem die entsprechenden Absperrungen heute entfernt wurden, fließt der Verkehr bereits wieder an dieser Stelle. Mit dem neuen Kreisverkehr soll erreicht werden, dass der Verkehrsfluss an dieser Stelle mit zahlreichen Verkehrsbeziehungen und der hohen Anzahl an Fahrzeugen besser abgewickelt werden kann. Zudem soll über einen weiteren Ast das Gewerbegebiet Stauf Süd II und folgende erschlossen werden. Seit Ende Juni waren die Bauarbeiten der Stadt gelaufen, die von der Firma Bögl ausgeführt worden sind. Jetzt müssen lediglich noch der Lkw-Parkplatz angepasst und die Spange zum Gewerbegebiet fertig gestellt werden. Außerdem fehlen noch kleinere Restarbeiten wie etwa die Montage der Leitplanken, die von einer anderen Firma ausgeführt werden. Der Kreisverkehr hat fünf Äste, sein Durchmesser beträgt 70 Meter und die Anbindungen sind so ausgelegt, dass diese auch von LKW-Zügen und Sattelschleppern problemlos befahren werden können. Über den nördlichen und westlichen Ast wird der bestehende bzw. ein neuer Geh- und Radweg über die Trenninseln geführt, so dass auch hier eine sichere Querungsmöglichkeit gegeben ist. Die Kreisfahrbahn selber ist nach den Richtlinien des Straßenoberbaus bemessen und hat eine Fahrbahnbreite von insgesamt 10 Metern. Die Mittelinsel ist erhöht und wird begrünt. Die Anbindungsäste werden entsprechend dem Bestand in der Breite angepasst, der neue Ast wird eine Fahrbahnbreite von 6,50 Meter erhalten. Insgesamt hat die Stadt für diesen Kreisverkehr Kosten von rund 1,2 Millionen Euro veranschlagt, das Staatliche Bauamt und die Firma Bögl beteiligen sich kostenmäßig daran.

 
 
 
 
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