Eine Delegation Neumarkter Stadträte hat zusammen mit Verwaltungsvertretern und Vertretern von Organisationen aus der Stadt die Verkehrslösung Shared Space in Duisburg besichtig. Dort gibt es vor dem Opernplatz bereits seit 2007 einen Verkehrsraum, den alle Beteiligten gemeinsam nutzen. Im Anschluss an die Besichtigung vor Ort ging es ins Duisburger Rathaus, wo Fachleute der Duisburger Verwaltung und Prof. Willem Foorthuis vom Shared Space Institut in Drachten der Neumarkter Delegation Näheres über die Details von Shared Space vermittelten. Sabine de Buhr-Deichsel sprach dabei über ihre Erfahrungen aus der Gemeinde Bohmte. Auch hier wie an vielen anderen Orten, insbesondere in Holland, hat sich Shared Space als Lösung durchgesetzt, mit der die Lebensqualität der Menschen in ihrer eigenen Wohnumgebung deutlich erhöht worden ist. Hintergrund bei der Shared Space Regelung ist es, dass sich Fahrzeuge und Fußgänger gleichberechtigt und friedlich den gemeinsamen Platz teilen. Die wäre auch eine denkbare Möglichkeit für die Verkehrslösung am Unteren Tor in Neumarkt. Machbar wäre es aus Sicht von Prof. Foorthuis auf jeden Fall. Er hat sich bereits vor einigen Wochen einen Eindruck von den Neumarkter Verhältnissen verschafft. Für ihn sei auch eine Zahl von 26.000 Fahrzeugen oder mehr kein Problem für die Funktionsfähigkeit einer solchen Lösung.
02.03.2010: Shared Space in Augenschein genommen




