Rathaus
Spätgotisches Rathaus (um 1430), 1945 zerstört, 1956/57 Wiederaufbau, 1999 grundlegend saniert.
Sankt-Georgs-Brunnen
St. Georgs-Brunnen: Erinnerung an die Friedhofskapelle St. Georg (15. Jahrhundert), 1852 abgebrochen.
Kirche Sankt Johannes
Stadtpfarrkirche St. Johannes : Spätgotische Hallenkirche(1404-1434) mit romanischem Taufstein (1230), spätgotischer Madonna im Strahlenkranz, barockem Christuscorpus und gotischen Bildtafeln (1478) in der Marienkapelle; Turmhöhe 72m, 1945 Zerstörung der Fensterbilder durch Luftangriff – 1994 neu gestaltet
Unteres Tor
Unteres Tor : Teil der Stadtbefestigung (13. Jahrhundert), früher Spittler- oder Nürnberger Tor, Turm 1825 abgetragen, 1859 Neubau, 1945 gesprengt, 1989/90 Wiederaufbau, heute darin Standesamt und kleiner Sitzungssaal
Festsaal der Residenz
Einst Festsaal des Schlosses, dann Pferdestallung, Umbau 1983 – 1986, heute Ausstellungs- und Veranstaltungsräume im Festsaal der Residenz
Historischer Reitstadel
Hist. Reitstadel: Zeughaus (Anfang 15. Jahrhundert), 1520 abgebrannt, 1531-39 Wiederaufbau, 1850 – 1909 Reithalle der Garnison, seit 1919 in städtischem Besitz, 1945 abgebrannt, 1980/81 Wiederaufbau als Kulturzentrum der Stadt mit Ausstellungshalle und Konzertsaal
Ehemaliges Pfalzgrafenschloss
Gotisches Schloss unter Pfalzgraf Johann 1410-1443, 1520 abgebrannt, Renaissancebau unter Pfalzgraf Friedrich II. in den Jahren 1520 bis 1539 erbaut
Reiterskulpturen auf dem Residenzplatz
Zeugen dieser Vergangenheit sind heute noch der Reitstadel und die Kasernengebäude. Die 2002 installierten Brunnenskulpturen des in Neumarkt aufgewachsenen Künstlers Lothar Fischer spielen darauf an, dass Neumarkt von 1648 bis 1909 Sitz verschiedener Reiterregimenter der bayerischen Garnison war.
Hofkirche - Zu unserer lieben Frau
Hofkiche "Zu Unserer Lieben Frau": Spätgotische Kirche (um 1418), Langhaus aus den Jahren 1701-1704; spätgotische Kunstschätze: Marmorhochgrab des Pfalzgrafen Otto II. von Mosbach (+ 1499), Steinmadonna und Statue des hl. Sebastian
Klostertor mit Gimplturm
Klostertor mit Gimplturm: Einst kleiner Stadtmauerdurchgang zum Kapuzinerkloster, 1858 zum Tor erweitert
Evangelische Stadtkirche
ehemalige Kapuziner-Klosterkirche (1674 - 1677), seit 1855 evangelische Stadtkirche
Schlossweiher
Schlossweiher: Fischweiher für die Schlossküche, dann "Eislieferant" für die Brauereien, heute Naherholungsgebiet in Verbindung mit Schlosspark und Freibad
Erwin Lesch Schule
Gewerbeschule (1874), klassizistische Fassade, 1877 Realschule, 1947 Oberrealschule, 1965 Willibald-Gluck-Gymnasium, seit 1976 Maximillian-Kolbe-Realschule, seit 1998 Erwin-Lesch-Schule zur individuellen Lernförderung (Sonderpädagogisches Förderzentrum)
Stadtmuseum
1874 als landwirtschaftliches Anwesen von der Kolpingfamilie gekauft, 1895 als Gesellenhaus eingerichtet, 1945 ausgebrannt, 1986-1989 Umbau zum Stadtmuseum. Das Neumarkter Stadtmuseum präsentiert anhand interessanter Exponate die Neumarkter Stadt und Industriegeschichte. Einmalig ist die umfangreiche Sammlung von Express Zweirädern.
Ludwig-Donau-Main-Kanal + Kanalhafen
1836- 1843 erbaute künstliche Wasserstraße, deren Treidelpfade heute zum Radfahren und Wandern einladen. 1843 Fertigstellung des Kanalhafens Neumarkt, heute Flussmeisterstelle mit einem Ladekran aus dem 19. Jahrhundert.
LGS Park
Im Jahre 1998 wurde das Areal der Neumarkter Kläranlage zum blühenden Garten Bayerns umgestaltet. Aus dem Faulbehälter wurde eine Freiluftarena, die von Mai bis Juli jeweils Sonntags Zentrum der Veranstaltungsreihe „Sommer im Park“ ist. In den Klärbecken gedeihen Wassergärten. Der „Garten des Lebens“ ist ein gartenarchitektonisches Gesamtkunstwerk.


