Letzte Änderung: 08.08.2012
Stadtgeschichte

Starke Stadt - Starke Stadtgeschichte

 

Um 1135:

Neuere Forschungen nennen einen "Fridericus de Niuwenmarchte", wobei allerdings nicht geklärt ist, ob es sich hierbei um unsere Stadt handelt. Zuvor wurde eine erste Ertwähnung Neumarkts in einer Urkunde des Kloster Reichenbach von 1160 als Gründungsjahr angenommen. Ausschlaggebend für die Entwicklung der Siedlung war die Lage an der wichtigen Fernstraße Nürnberg - Regensburg. Vom staufischen Verwaltungszentrum Berngau aus soll der "neue Markt" angelegt worden sein.

 

1235:

Erstmals als Stadt (civitas) wird Neumarkt in einer Urkunde Kaiser Friedrichs II. bezeichnet und die Neumarkter Bürger bekommen dieselben Handelsrechte wie ihre Nürnberger Nachbarn verliehen.

 

1269:

Neumarkt fällt als Erbe des letzten Staufers Konradin an die Wittelsbacher.

 

1329:

Das Wittelsbacher Herzogtum wird in eine bayerische und eine pfälzische Linie geteilt. Neumarkt und der größere Teil der Oberpfalz gehören zur Kurpfalz, die sich in die "Pfalz am Rhein" und in die "Obere Pfalz" gliedert.

 

1410:

Neumarkt wird unter Pfalzgraf Johann (1383-1443) Residenzstadt eines Teilfürstentums. Ein wirtschaftlich starkes Bürgertum lässt die spätgotische Stadtpfarrkirche St. Johannes und ein stattliches Rathaus erreichten.

 

1520:

Pfalzgraf Friedrich II. macht Neumarkt bis 1544 zum Regierungs- und Verwaltungszentrum für die gesamte Oberpfalz. Glanzvolles höfisches Leben im vergrößerten Schloss mit Hofkirche und Zeughaus (heute Reitstadel).

 

1628:

Die Obere Pfalz wird Teil des Herzogtums Bayern. Neumarkt entwickelt sich in der Folge zum unbedeutenden Landstädtchen. Erst im 19. Jhd. ging es wieder aufwärts.

 

1843:

Der Ludwig-Donau-Main-Kanal macht Neumarkt zur Hafenstadt.

 

1871:

Der Anschluss an das bayerische Eisenbahnnetz leitet das Industriezeitalter ein.

 

19. April 1945:

Amerikanische Luftangriffe zerstören den mittelalterlichen Stadtkern fast vollständig. Der Wiederaufbau erfolgt rasch und unter Wahrung des historischen Stadtbildes.

 

1972:

Neumarkt verliert durch die Gebietsreform die Kreisunmittelbarkeit. Die Gemeinden Helena, Holzheim, Labersricht, Lippertshofen, Mühlen, Pelchenhofen, Pölling, Stauf und Woffenbach werden der Stadt angegliedert.

 

1998:

Die Stadt trägt die 8. bayerische Landesgartenschau aus. Das Areal ist bis heute ein attraktives innerstädtisches Naherholungsgebiet und Parkgelände.

 

2010:

Neumarkt feiert 850. Stadtjubiläum.

 

 Heute ist Neumarkt ein eigenständiges, selbstbewusstes, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum mit hoher Lebensqualität, die auch künftig durch nachhaltiges umweltbewusstes politisches Handeln gefördert werden soll.

 

 
 
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