Arbeiten des Kulturpreisträgers Weidinger im Stadtmuseum zu sehen

Mitteilung vom 14.06.2019

Im Bild: Barbara Leicht, Franz Weidinger und Petra Henseler
Im Bild: Barbara Leicht, Franz Weidinger und Petra Henseler

Dort präsentiert Weidinger Arbeiten der vergangenen fünf Jahre. Zu sehen sind Stelen mit Figuren und architektonischen Fragmenten, aber auch minutiös komponierte Buchobjekte, die sich mit der Beziehung zwischen Mann und Frau sowie Momente des Seins befassen. Die Schau ist bis 21. Juli im Stadtmuseum in der Adolf-Kolping-Straße 4 zu sehen. Wie Kulturamtsleiterin Barbara Leicht betont, ist dies nun die zweite Ausstellung aus dieser Reihe nach Harry Meyer, dem im letzten Jahr eine Ausstellung gewidmet war. Für sie seien die Arbeiten Weidingers etwas ganz Besonderes und die Präsentation im Stadtmuseum lade dazu ein, „die Kompositionen zu umschreiten“. Neben den zahlreichen Arbeiten im „kleinen Format“ gibt es eine Ausnahme: Die lebensgroße Plastik mit dem Titel „Pegnitz“, die 2018 in Hersbruck bei der Veranstaltung „Kunst im Fluss“ auf einem Floß im gleichnamigen Gewässer zu bewundern war. Ein umfangreicher Katalog ergänzt die Ausstellung im Stadtmuseum und macht deutlich, welche Faszination die Arbeiten Weidingers ausmachen. Für Franz Weidinger ist es wichtig, dass die Idee ausschlaggebend und federführend ist für den Dialog mit dem Holz, das er dann bearbeitet. Es sei daher für ihn unabdingbar, als Künstler bei seinem Konzept zu bleiben und sich nicht vom Holz treiben zu lassen. Weidinger wird im Rahmen der Ausstellung am 14. Juli um 15.00 Uhr auch zu einer Führung und für ein Künstlergespräch selbst vor Ort sein. Die Ausstellung selber ist jeweils Mittwoch bis Freitag und Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr im Stadtmuseum zu besichtigen. Am Altstadtfestwochenende ist sie darüber hinaus auch am Samstag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Bewegliches Werk
Buch mit Figuren

Kategorien: Kultur, Veranstaltungen