Glückwunsch an die erste Absolventin des Studiengangs "Management in der Biobranche" in Neumarkt

Mitteilung vom 14.10.2020

Von links: Jens Bögl, Prof. Dr. Peter Grewe, Prof. Dr. Jan Niessen, Svenja Knipfer, Leitender Verwaltungsdirektor Josef Graf und Prof. Dr. Carolin Hauser Foto: Dr. Franz Janka/Stadt Neumarkt

Prof. Dr. Peter Grewe, der Hochschulreferent des Stadtrates gratulierte der ersten Absolventin des 2016 neu in Neumarkt installierten Studienganges „Management in der Biobranche“ Svenja Knipfer zum erfolgreichen Bachelorstudium. Stellvertretend für den erkrankten Oberbürgermeister Thomas Thumann überreichte er ihr einen Blumenstrauß als Gruß der Stadt Neumarkt für die bestandene Abschlussprüfung. Svenja Knipfer gehört zu dem Kreis der 40 Studentinnen und Studenten, die erstmals vor vier Jahren ihr Studium in dem neuen Studiengang in Neumarkt aufgenommen hatten. Sie hat das Studium zielgerichtet und erfolgreich absolviert - und dies trotz Corona in der Regelstudienzeit. Den Glückwünschen schlossen sich Prof. Dr. Carolin Hauser und Prof. Dr. Jan Niessen an, die beiden Studienleiter des Studienganges „Management in der Biobranche“ in Neumarkt. Auch Jens Bögl von der Firma Bögl gratulierte der erfolgreichen Absolventin. Er ist Personalleiter bei der Firma Max Bögl, wo Knipfer seit letztem Jahr zunächst als Werksstudentin und jetzt im Bereich Umweltmanagement eingesetzt ist.

Überhaupt hat die Absolventin nach ihrem Abitur 2015 im Rahmen ihres Studiums auch Praktikumsstellen in örtlichen Firmen übernommen, so etwa bei der Firma Burgis und der Firma Lammsbräu. Ihre Bachelorarbeit hat sie als Werkstudentin bereits bezogen auf die Firma Bögl umgesetzt. Dabei ging es um die Konzeption eines Umweltkennzahlensystems, das sie am Beispiel der Firma Bögl entwickelt hat. Personalleiter Bögl meinte dazu, dass ein Bauunternehmen einem sicherlich nicht als erstes als Arbeitgeber für Absolventen des Studienganges „Management in der Biobranche“ einfallen würde. Aber die Einstellung von Svenja Knipfer zeigt, wie vielseitig Bögl aufgestellt ist und dass bei ihnen auch dieser Bereich abdeckt ist.

Die Professoren Hauser und Niessen freuen sich, dass eine Absolventin des Neumarkter Studienganges bei der Firma Bögl untergekommen ist. Immerhin gehört Bögl zu den Sponsoren, die die Einführung des Studienganges mit gefördert haben. Auf diese Weise komme nun etwas von diesem guten Tun wieder zu Bögl zurück und es schließe sich der Kreis, so Prof. Niessen. Er dankte daher der Fa. Bögl stellvertretend für alle Unterstützer des Studienganges und unterstrich, dass dies genau das sei, was man sich bei diesem Studiengang von Seiten der Stadt und der Hochschule erhofft habe: Regionale Ausbildung im Rahmen des Studiums und die Firmen aus der Region finden unter den fertigen Absolventen Nachwuchskräfte.

Dies hob auch Leitender Verwaltungsdirektor Josef Graf hervor, der die Zielsetzung der Stadt noch einmal unterstrich. Neumarkt wollte Hochschulstandort werden und hat dies mit hohem Mitteleinsatz realisiert. Dass man dabei eine Förderung des Freistaates und die Unterstützung der örtlichen Wirtschaft gefunden habe, hat das Vorhaben erleichtert. Für ihn sei der Studiengang ein wichtiger Baustein im Rahmen des Wirtschaftsstandortes Neumarkt. Daher investiere die Stadt auch in ein neues Hochschulgebäude am Residenzplatz. Dann können der zunächst übergangsmäßig im Haus St. Marien untergebrachte Studienbetrieb und die Hochschule in die neuen Räume umziehen.

Vor vier Jahren war der eigens für Neumarkt konzipierte und völlig neu geschaffene Studiengang „Management in der Biobranche“ ins Leben gerufen worden. Als Interimslösung wurde dazu das Haus St. Marien ausgewählt, wofür die Stadt entsprechend auch in finanzielle Vorleistungen gegangen ist. Aktuell errichtet die Stadt ein eigenes Hochschulgebäude im Bereich des Residenzplatzes. Dorthin soll der Studiengang dann nach Fertigstellung umziehen und entsprechende vielfältige Räume für den Lehr- und Verwaltungsbetrieb erhalten. Wie gut dieser Studiengang in Neumarkt angenommen wird, zeigt ein Blick auf die große Nachfrage: 2016 hatten sich zum Studienstart über 200 Studentinnen und Studenten beworben, wovon schließlich 40 ausgewählt worden waren. 2017 musste die Stadt sogar die Zahl der Studienplätze erhöhen und entsprechend zusätzliche Räume anmieten und ausstatten. Gleich 60 Studienanfänger wurden aus den 270 Bewerbungen ausgewählt. Seither beginnen in jedem Herbst jeweils über 30 Erstsemester ihr Studium in Neumarkt. Momentan sind es rund 130 Studierende.

 

Kategorien: Neumarkt, Rathaus, Bildung

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