Stadt errichtet Anlage für soziales Wohnen mit 27 Wohnungen

Mitteilung vom 31.10.2019

Die Schaffung von Wohnraum ist großes Thema in Deutschland. In Neumarkt i.d.OPf. hat die Stadt mithilfe einer Förderung des Freistaats Bayern ein soziales Wohnbauprojekt realisiert, bei dem 27 Wohnungen entstanden sind. Zusammen mit Regierungspräsident Axel Bartelt hat Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann nunmehr die Fertigstellung dieses Projektes verkündet und die Wohnungen offiziell übergeben. Insgesamt wurden dabei rund 2.000 Quadratmeter Wohnfläche in drei zusammenhängenden Gebäudeteilen geschaffen. Die Wohnungsgrößen reichen von Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen. Insgesamt 5,5 Mio. Euro betragen die Gesamtkosten. Im Rahmen des Kommunalen Wohnbauförderungsprogramms wurde die Baumaßnahme mit einem Zuschuss von rund 1,7 Mio. Euro und einem zinsvergünstigtes Darlehen über rund 3,4 Mio. Euro gefördert.

Oberbürgermeister Thumann erläuterte die große Wohnungsbaumaßnahme, Foto: Dr. Franz Janka
Regierungspräsident Bartelt lobte die Stadt Neumarkt und den OB, Foto: Dr. Franz Janka

„Wir als Stadt Neumarkt setzen damit die Wohnbauoffensive in meiner Amtszeit fort, in der wir bisher bereits 76 Wohnungen neu geschaffen und zudem neue Wohnbaugebiete für 220 Wohnungsbauten ausgewiesen haben. Dieses große Projekt am Deininger Weg mit 27 Wohnungen war erst dank des Freistaates und der Regierung der Oberpfalz in dieser Form realisierbar“, so Neumarkts Stadtoberhaupt. Daher dankte er bei der Einweihungsfeier Regierungspräsident Bartelt herzlich für die Unterstützung und die stets hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Regierung der Oberpfalz als Bewilligungsstelle und der Stadt Neumarkt.

„Die Stadt Neumarkt hat als eine der ersten Kommunen in der Oberpfalz bereits 2016 die Förderung des Kommunalen Wohnbauförderungsprogramms in Anspruch genommen. Entstanden ist ein Wohnungsbau mit qualitativ hochwertiger Architektur und Vorbildcharakter“, betonte Regierungspräsident Bartelt. Die Wohnanlage am Deiniger Weg ist bisher das größte Projekt, das im Rahmen der kommunalen Wohnbauförderung des Wohnungspaktes Bayern (Säule II) in der Oberpfalz fertiggestellt wurde. Seit 2016 wurden im Rahmen des Kommunalen Wohnbauförderungsprogramms insgesamt 153 Wohneinheiten in der Oberpfalz bewilligt, weitere 16 Wohneinheiten befinden sich in der Planung. Mit dem Programm unterstützt der Freistaat Bayern die Kommunen dabei, selbst preisgünstigen Wohnraum für einkommensschwache Haushalte zu schaffen. „Interessierte Gemeinden können sich weiterhin mit Projekten gerne an uns wenden. Im Rahmen des Wohnungspaktes stehen noch weitere Fördermittel zur Verfügung“, informierte Regierungspräsident Bartelt.

Architekt Kühne erinnerte an die Bauzeit, Foto: Dr. Franz Janka
Kirchlicher Segen für die Anlage, Foto: Dr. Franz Janka

Im Anschluss daran schilderte Architekt Armand Kühne einige Details zum Bau der Wohnanlage, die mit einer Holzfassade ausgeführt wurde. Dies sei nicht nur im Hinblick auf Nachhaltigkeit eine gute Wahl. Durch die Holzstruktur ergebe sich außerdem eine ansprechende Optik und das Wohnklima werde dadurch positiv beeinflusst. Überhaupt habe man auf zeitgemäße und strapazierfähige Ausführung auch im Inneren gesetzt. Als Schlusspunkt seiner Ausführungen überreichte er an Oberbürgermeister Thumann und Regierungspräsident Bartelt den symbolischen Schlüssel für die neue Wohnanlage. Den kirchlichen Segen spendeten Stadtpfarrer Norbert Winner vom Münster St. Johannes und Pfarrer Martin Herrmann von der evangelischen Kirche. Bei einem Rundgang konnten sich die Ehrengäste von der schönen Gestaltung der neuen Anlage und der Wohnungen überzeugen.

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