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Aktuelles

Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn und die Ehrengäste händigten an die Landwirte die Gemeinwohlprämien aus.  Foto Lara Koller
03.08.2026 Nachhaltigkeit / Natur
Stadt Neumarkt zahlt erste Gemeinwohlprämien an Landwirte aus

Stadt Neumarkt zahlt erste Gemeinwohlprämien an Landwirte aus Die Stadt Neumarkt hat im Rahmen ihres Pilotprogramms zur Gemeinwohlprämie im Bürgerzentrum in der Alten Schule in Pölling die ersten konkreten Ergebnisse vorgestellt. Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn überreichte an insgesamt sechs Betriebe „Urkunden der Wertschätzung“. Gleichzeitig wurden erste Vergütungen an teilnehmende Landwirtinnen und Landwirte ausgezahlt. Grundlage ist die sogenannte Regionalwertleistungsrechnung, mit der ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Leistungen der Landwirtschaft messbar gemacht werden – Leistungen, die im klassischen Wirtschaftssystem bislang auf keiner Rechnung auftauchen. Der Stadtrat hatte deshalb einstimmig beschlossen, 100.000 Euro für die Honorierung dieser sogenannten Gemeinwohlleistungen bereitzustellen. Neumarkt ist damit die bundesweit erste Kommune, die ein Vergütungsprogramm auf Basis der Regionalwert-Leistungsrechnung aufgelegt hat. Sieben Betriebe machen mit, fünf erhalten bereits eine Prämie Aktuell nehmen sieben landwirtschaftliche Betriebe an dem Programm teil. Fünf von ihnen haben bereits einen Nachhaltigkeitsgrad von mindestens 55 Prozent erreicht und erhalten dafür eine Prämie zwischen 2.300 und 3.500 Euro. Der durchschnittliche Nachhaltigkeitsgrad der teilnehmenden Betriebe liegt bei 68 Prozent. Für sechs der Betriebe, darunter zwei ökologisch wirtschaftende, liegt bereits eine detaillierte Auswertung vor: Insgesamt wurden Nachhaltigkeitsleistungen im Wert von 448.000 Euro erbracht, umgerechnet rund 1420 Euro pro Hektar. Zu den weiteren Kennzahlen zählen unter anderem 490 gehaltene Nutztiere, 48 Prozent Flächenanteil mit reduzierter Bodenbearbeitung, 89 Prozent betriebseigene Futtermittel, 11 Hektar Blühflächen sowie 29.300 kWh selbst produzierter Strom. Besonders gut schneiden die Betriebe in den Bereichen regionale Wirtschaftskreisläufe (80 %) und regionale Vernetzung (89 %) ab; auch bei Klima & Wasser (79 %), Beschäftigungsverhältnissen (79 %) und Tierwohl (77 %) liegen die Durchschnittswerte auf hohem Niveau. Starke Partner aus Wissenschaft und Praxis Möglich wurde das Pionierprojekt durch die Zusammenarbeit mit mehreren Partnern: Die Regionalwert Leistungen GmbH mit Geschäftsführer Christian Hiß und Projektleiter Eric Waibel begleitete die Entwicklung des Programms von Anfang an fachlich und technisch. Auch das Kompetenzzentrum Nachhaltige Ernährungs- und Ressourcenwirtschaft der TH Nürnberg am Sustainability Campus Neumarkt unter Leitung von Prof. Dr. Jan Niessen war von den ersten Überlegungen an eingebunden. Zudem konnte auf die praktischen Erfahrungen der Neumarkter Lammsbräu zurückgegriffen werden, die bei der Anwendung der Regionalwertleistungsberechnung im Unternehmensumfeld Vorreiter war. Koordiniert wird das Programm von Ralf Mützel, Amtsleiter des Amtes für Nachhaltigkeit bei der Stadt Neumarkt. Programm läuft über drei Jahre – weitere Betriebe können mitmachen Das Pilotprogramm ist auf drei Jahre angelegt. Die Stadt Neumarkt ruft weitere Landwirtinnen und Landwirte in Neumarkt dazu auf, sich zu beteiligen, auch noch im aktuell laufenden Jahr. Auch bei Betrieben, die den Mindestnachhaltigkeitsgrad von 55 Prozent noch nicht erreichen, lohnt sich laut Ralf Mützel die Teilnahme: Sie erhalten im Rahmen der Auswertung einen umfassenden Satz an Kennzahlen, mit denen sie konkret im eigenen Betrieb weiterarbeiten können. Die Landwirte, die als erste eine Gemeinwohlprämie erhalten haben, sind Markus Grübler, Hierl Agrar GbR, Stefan Kerschensteiner, Christian Risch und Thomas Schuster. Foto: Übergabe der „Urkunden der Wertschätzung" an die ersten Landwirte im Neumarkter Vergütungsprogramm für Gemeinwohlleistungen (ganz links: Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn, ganz rechts Christian Hiß, Geschäftsführer von Regionalwertleistungen GmbH, sowie Prof. Dr. Jan Niessen vom Sustainability Campus der TH Nürnberg (3. von rechts). Bild: Stadt Neumarkt, Lara Koller

Der Neubürgerempfang hat in Neumarkt eine lange Tradition. Foto: Herbert Meier
25.07.2026 Neumarkt
Neumarkt begrüßt seine Neubürgerinnen und Neubürger

Zu einem traditionsreichen Willkommensgruß haben sich kürzlich zahlreiche Neuzugezogene im Rathaussaal der Stadt Neumarkt eingefunden. Bürgermeister Marco Gmelch und der neue zweite Bürgermeister Günther Stagat begrüßten die Gäste persönlich, um sie in ihrer neuen Heimatstadt offiziell willkommen zu heißen. Der Neubürgerempfang, der einst auf Initiative des Bürgerhauses ins Leben gerufen wurde, fand damit bereits zum 79. Mal statt. Ziel der Veranstaltung ist es seit jeher, den Zugezogenen das Einleben zu erleichtern und ihnen einen ersten umfassenden Überblick über ihre neue Wirkungsstätte zu geben. Im Anschluss an den offiziellen Teil im Rathaus setzte sich das Programm in entspannter Atmosphäre fort. Günther Stagat und Marco Gmelch luden die Anwesenden in das Bürgerhaus zu Kaffee, Tee und einem kleinen Imbiss ein. Bei diesem gemütlichen Beisammensein hatten die Teilnehmenden nicht nur die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und erste Kontakte zu knüpfen, sondern konnten sich auch detailliert über das vielfältige Angebot des Bürgerhauses informieren. Den feierlichen Abschluss bildete ein geführter Stadtrundgang, bei dem die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger die malerischen Seiten und Besonderheiten der Neumarkter Altstadt erkunden konnten. Ein Blick auf die Statistik unterstreicht das Erfolgsmodell dieses Formats. Seit der Einführung des Neubürgerempfangs im Oktober 2005 nutzten bereits insgesamt 4.420 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich auf diese Weise in der Stadt begrüßen zu lassen. Für die aktuelle Auflage wurden all jene Personen angeschrieben, die im Zeitraum von April bis Juni 2026 nach Neumarkt gezogen sind, wovon sich 26 Personen für die Teilnahme anmeldeten. Die Gründe für den Umzug nach Neumarkt sind vielfältig, wobei vor allem familiäre und berufliche Aspekte im Vordergrund stehen. Die Neuzugänge stammen dabei zum großen Teil aus den angrenzenden mittelfränkischen Landkreisen sowie aus dem Landkreis Neumarkt selbst, vereinzelt aber auch aus anderen Regionen Bayerns. In Rückmeldungen loben die neuen Bewohnerinnen und Bewohner regelmäßig die hohe Lebensqualität der Stadt. Besonders positiv hervorgehoben werden dabei die attraktiven Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten, das vielseitige Freizeit- und Kulturangebot sowie das gut ausgebaute Bildungsnetz. Zudem schätzen die Neumarkter ihren neuen Wohnort für die gepflegten Grünanlagen, die hervorragende Nahversorgung und nicht zuletzt für die zentrale Lage.


Veranstaltungen

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Veranstaltungs-Datum 06
Aug

IMA 2026 – Cabaret!

Uhrzeit der Veranstaltung 20:00 Uhr
Ort der Veranstaltung Arena im LGS-Park

www.meistersingerakademie.com Kartenvorverkauf ab 09.06.2026 über www.neumarkt-ticket.de

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Veranstaltungs-Datum 07
Aug

Neumarkter Jura-Volksfest

Ort der Veranstaltung Volksfestplatz

Das Jura-Volksfest hat eine lange Tradition in Neumarkt und ist ein beliebter Anziehungspunkt für Neumarkter und viele Gäste. An elf Tagen gibt es zahlreiche Fahr- und Schaugeschäfte, kulinarische Angebote und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm in den beiden Jurahallen und auf dem Festplatz Weitere Informationen unter: www.neumarkt-volksfest.de

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Veranstaltungs-Datum 14
Aug

Kräuterbüschel aus dem Hildegard-Heilpflanzen-Garten

Uhrzeit der Veranstaltung 10:00 Uhr
Ort der Veranstaltung Hildegard-Heilpflanzengarten im LGS-Gelände

16:00 Uhr Führung durch den Kräutergarten mit Maria Schmid