Stadt erinnert an das Kriegsende

08. Mai 2023: Auch heuer erinnert die Stadt Neumarkt am 8. Mai wieder an das Ende des Zweiten Weltkrieges und damit an das Ende der Schreckensherrschaft des NS-Regimes. Oberbürgermeister Thomas Thumann hat zum Gedenken an die Millionen Kriegsopfer am Steindenkmal in der Kriegsgräberstätte am Föhrenweg eine Blumenschale mit Trauerschleife und Grablicht aufstellen lassen.
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Auch heuer erinnert die Stadt Neumarkt am 8. Mai wieder an das Ende des Zweiten Weltkrieges und damit an das Ende der Schreckensherrschaft des NS-Regimes. Oberbürgermeister Thomas Thumann hat zum Gedenken an die Millionen Kriegsopfer am Steindenkmal in der Kriegsgräberstätte am Föhrenweg eine Blumenschale mit Trauerschleife und Grablicht aufstellen lassen. Auf der von der Stadt Neumarkt und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. 1966 errichteten Kriegsgräberstätte liegen 5.049 Tote aus beiden Weltkriegen, in der Mehrzahl aus Russland, aber auch aus Polen, Jugoslawien und Rumänien. „Am Ende des Zweiten Weltkrieges mit seinen fürchterlichen Auswirkungen hatte es die Hoffnung gegeben, dass es keine Kriege mehr geben sollte“, so das Neumarkter Stadtoberhaupt. „Leider hat uns die Geschichte immer wieder gezeigt, dass wir nach wie vor in einer kriegerischen Welt leben. Angesichts des aktuellen Ukrainekrieges und der Gemetzel im Sudan oder anderswo auf der Welt müssen wir die Weltkriege des 20. Jahrhunderts wieder mehr ins öffentliche Bewusstsein zurückholen und sie als Mahnung betrachten, dass es nie mehr so weit kommen darf.“ Gerade Orte wie die Kriegsgräberstätte sind wichtige Denkmäler, an denen man erinnert wird, dass Kriege nur Tote, Verwundete, Vertriebene, Verwüstungen und Verlierer hinterlassen. In diesem Sinne hofft er sehr, dass der Krieg in der Ukraine bald zu Ende geht und die Menschheit dazu gelangt, Kriege dauerhaft zu ächten und künftig alles zu unternehmen, um sie zu verhindern.

 

Bild: Schale als Erinnerung

Foto: Dr. Franz Janka/Stadt Neumarkt