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Zusammen gecheckt: Filmspaß trifft Klimaschutz
21.10.2026 Soziales
Zusammen gecheckt: Filmspaß trifft Klimaschutz

Zusammen gecheckt: Filmspaß trifft Klimaschutz Über 50 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern besuchten kürzlich den Filmnachmittag „Kinokids“ im Bürgerhaus, um das dritte Abenteuer von Checker Tobi auf der Leinwand zu erleben. Passend zum Film, der der Frage nachgeht, wer die größten Spuren auf der Erde hinterlässt, konnten die Familien vor Filmbeginn ihren ökologischen Fußabdruck in einem Fußspuren-Parcours testen. Denn mit unserem täglichen Handeln, sei es beim Einkaufen, beim Energieverbrauch oder bei der Entscheidung, ob wir das Auto oder lieber das Fahrrad nutzen, hinterlassen wir Spuren auf unserer Erde. Um die Fragen des Parcours zu beantworten, war Teamarbeit zwischen Jung und Alt gefragt. Diese Aufgabe meisterten die Familien mit Bravour. Auch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Viele Gäste lagen über dem Durchschnitt, was zeigt, dass sie sich bereits intensiv mit Themen des Klimaschutzes auseinandersetzen. Darüber hätte sich Checker Tobi sicherlich gefreut, denn er weist in seinen Filmen immer wieder darauf hin, wie wichtig ein ressourcenschonender Umgang mit unserer Umwelt ist. Wer sich für Kinderfilme rund um die Themen Natur, Umwelt und Tiere interessiert, ist bei der Kinderfilmreihe „Kinokids“ genau richtig. Das Mehrgenerationenhaus Neumarkt veranstaltet die Reihe bereits seit 2021. Auch für das kommende Jahr sind wieder spannende Filme geplant. Die Termine werden rechtzeitig über die Presse sowie auf der Internetseite www.buergerhaus-neumarkt.de bekannt gegeben. Foto: Antje Neumann/Stadt Neumarkt

Flügel voller Geschichte: Bill Holler übergibt Dauerleihgabe ans  Bürgerzentrum
04.08.2026 Neumarkt
Flügel voller Geschichte: Bill Holler übergibt Dauerleihgabe ans  Bürgerzentrum

Ein Flügel voller Geschichte: Bill Holler übergibt Dauerleihgabe für das Bürgerzentrum in Pölling Musik verbindet, schafft Heimat und erzählt manchmal ganz persönliche Lebensgeschichten. Ein besonders schönes Kapitel dieser Art wurde nun im Bürgerzentrum Pölling aufgeschlagen: Der Neumarkter Unternehmer und Mäzen Bill Holler übergab gemeinsam mit seiner Frau Annett ein hochwertiges Yamaha-Konzertklavier als Dauerleihgabe an die Stadt. Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn nahm das Instrument persönlich entgegen und bedankte sich im Namen aller Bürgerinnen und Bürger herzlich für die Großzügigkeit des Ehepaars. Das Instrument ist in der lokalen Musikszene kein unbeschriebenes Blatt. Die vergangenen vier Jahre stand der Yamaha-Klavierflügel im Martin-Schalling-Haus und erfreute dort Bewohner wie Gäste – unter anderem schätzte mit Waldemar Grab bereits einer der renommiertesten deutschen Pianisten die Klangqualität des Instruments. Da im Schalling-Haus nun eine umfassende Generalsanierung ansteht, suchte Bill Holler nach einem neuen, passenden Zuhause für sein Piano. Die Wahl fiel bewusst auf das Bürgerzentrum in Pölling. Dort fehlte bislang ein adäquates Tasteninstrument. Nun soll das Piano allen Musikbegeisterten und Kulturtreibenden vor Ort zur Verfügung stehen. Für Holler ist die Leihgabe auch ein Zeichen der Dankbarkeit an seine Heimatstadt: Er wolle sich damit für das stets hervorragende und getragene Miteinander in Neumarkt erkenntlich zeigen. Dass das Instrument nicht nur optisch, sondern vor allem klanglich eine Bereicherung ist, bewies der Stifter bei der feierlichen Übergabe gleich selbst. Mit virtuos gestimmten Tönen verzauberte Holler: Nach dem nachdenklichen Klassiker „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ stimmte er „My Way“ an. Eine bewusste Stückwahl, denn der Song gilt seit jeher als sein persönliches Lebensmotto. Geradlinig, mutig und stets seinen eigenen Weg gehend, baute Holler sein erfolgreiches Unternehmerleben auf – ein Weg, von dem die Stadt Neumarkt durch sein mäzenatisches Engagement nun profitieren darf.

Stadt Neumarkt zahlt erste Gemeinwohlprämien an Landwirte aus
03.08.2026 Nachhaltigkeit / Natur
Stadt Neumarkt zahlt erste Gemeinwohlprämien an Landwirte aus

Stadt Neumarkt zahlt erste Gemeinwohlprämien an Landwirte aus Die Stadt Neumarkt hat im Rahmen ihres Pilotprogramms zur Gemeinwohlprämie im Bürgerzentrum in der Alten Schule in Pölling die ersten konkreten Ergebnisse vorgestellt. Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn überreichte an insgesamt sechs Betriebe „Urkunden der Wertschätzung“. Gleichzeitig wurden erste Vergütungen an teilnehmende Landwirtinnen und Landwirte ausgezahlt. Grundlage ist die sogenannte Regionalwertleistungsrechnung, mit der ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Leistungen der Landwirtschaft messbar gemacht werden – Leistungen, die im klassischen Wirtschaftssystem bislang auf keiner Rechnung auftauchen. Der Stadtrat hatte deshalb einstimmig beschlossen, 100.000 Euro für die Honorierung dieser sogenannten Gemeinwohlleistungen bereitzustellen. Neumarkt ist damit die bundesweit erste Kommune, die ein Vergütungsprogramm auf Basis der Regionalwert-Leistungsrechnung aufgelegt hat. Sieben Betriebe machen mit, fünf erhalten bereits eine Prämie Aktuell nehmen sieben landwirtschaftliche Betriebe an dem Programm teil. Fünf von ihnen haben bereits einen Nachhaltigkeitsgrad von mindestens 55 Prozent erreicht und erhalten dafür eine Prämie zwischen 2.300 und 3.500 Euro. Der durchschnittliche Nachhaltigkeitsgrad der teilnehmenden Betriebe liegt bei 68 Prozent. Für sechs der Betriebe, darunter zwei ökologisch wirtschaftende, liegt bereits eine detaillierte Auswertung vor: Insgesamt wurden Nachhaltigkeitsleistungen im Wert von 448.000 Euro erbracht, umgerechnet rund 1420 Euro pro Hektar. Zu den weiteren Kennzahlen zählen unter anderem 490 gehaltene Nutztiere, 48 Prozent Flächenanteil mit reduzierter Bodenbearbeitung, 89 Prozent betriebseigene Futtermittel, 11 Hektar Blühflächen sowie 29.300 kWh selbst produzierter Strom. Besonders gut schneiden die Betriebe in den Bereichen regionale Wirtschaftskreisläufe (80 %) und regionale Vernetzung (89 %) ab; auch bei Klima & Wasser (79 %), Beschäftigungsverhältnissen (79 %) und Tierwohl (77 %) liegen die Durchschnittswerte auf hohem Niveau. Starke Partner aus Wissenschaft und Praxis Möglich wurde das Pionierprojekt durch die Zusammenarbeit mit mehreren Partnern: Die Regionalwert Leistungen GmbH mit Geschäftsführer Christian Hiß und Projektleiter Eric Waibel begleitete die Entwicklung des Programms von Anfang an fachlich und technisch. Auch das Kompetenzzentrum Nachhaltige Ernährungs- und Ressourcenwirtschaft der TH Nürnberg am Sustainability Campus Neumarkt unter Leitung von Prof. Dr. Jan Niessen war von den ersten Überlegungen an eingebunden. Zudem konnte auf die praktischen Erfahrungen der Neumarkter Lammsbräu zurückgegriffen werden, die bei der Anwendung der Regionalwertleistungsberechnung im Unternehmensumfeld Vorreiter war. Koordiniert wird das Programm von Ralf Mützel, Amtsleiter des Amtes für Nachhaltigkeit bei der Stadt Neumarkt. Programm läuft über drei Jahre – weitere Betriebe können mitmachen Das Pilotprogramm ist auf drei Jahre angelegt. Die Stadt Neumarkt ruft weitere Landwirtinnen und Landwirte in Neumarkt dazu auf, sich zu beteiligen, auch noch im aktuell laufenden Jahr. Auch bei Betrieben, die den Mindestnachhaltigkeitsgrad von 55 Prozent noch nicht erreichen, lohnt sich laut Ralf Mützel die Teilnahme: Sie erhalten im Rahmen der Auswertung einen umfassenden Satz an Kennzahlen, mit denen sie konkret im eigenen Betrieb weiterarbeiten können. Die Landwirte, die als erste eine Gemeinwohlprämie erhalten haben, sind Markus Grübler, Hierl Agrar GbR, Stefan Kerschensteiner, Christian Risch und Thomas Schuster. Foto: Übergabe der „Urkunden der Wertschätzung" an die ersten Landwirte im Neumarkter Vergütungsprogramm für Gemeinwohlleistungen (ganz links: Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn, ganz rechts Christian Hiß, Geschäftsführer von Regionalwertleistungen GmbH, sowie Prof. Dr. Jan Niessen vom Sustainability Campus der TH Nürnberg (3. von rechts). Bild: Stadt Neumarkt, Lara Koller

Drei Monate früher fertig: Verkehr an OBI-Kreuzung fließt ab Ende Juli wieder
23.07.2026 Neumarkt
Drei Monate früher fertig: Verkehr an OBI-Kreuzung fließt ab Ende Juli wieder

Sie zählt zu den größten Straßenbauprojekten in der Geschichte der Stadt Neumarkt: die umfassende Erneuerung der OBI-Kreuzung am Kurt-Romstöck-Ring. Rund drei Monate früher als ursprünglich geplant steht die Baumaßnahme nun kurz vor dem Abschluss. Ab dem 27. Juli soll der Verkehr im Kreuzungsbereich wieder weitestgehend freigegeben werden. Es sind dort bis zum Monatsende dann nur noch kleinere Restarbeiten zu erledigen. Vor Beginn der Bauarbeiten wurden an der Kreuzung täglich bis zu 27.450 Fahrzeuge gezählt. Entsprechend groß waren die Herausforderungen für Planung und Verkehrsführung während der Bauzeit. Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn gratulierte den Planern und den beteiligten Baufirmen zum erfolgreichen Abschluss: „Das war eine Meisterleistung, die nur durch die verlässliche Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich war.“ Besonders bewährt habe sich die Entscheidung, die Baumaßnahme in vier Bauabschnitte zu gliedern. „Dadurch konnten wir eine Vollsperrung des Knotenpunkts vermeiden. Gleichzeitig ist es gelungen, die Bauzeit deutlich zu verkürzen, sodass die Bürgerinnen und Bürger nicht bis zum Jahresende mit den Einschränkungen leben müssen.“ Komplexe Arbeiten im Untergrund Die Bauarbeiten begannen im März 2025 und umfassen ein Gesamtvolumen von rund 7,06 Millionen Euro. Trotz sorgfältiger Vorbereitung brachte die Maßnahme erhebliche Einschränkungen für die Bevölkerung mit sich. Neben Sperrungen und Umleitungen für den motorisierten Verkehr waren insbesondere auch Fußgängerinnen, Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer betroffen. Der Weg in die Altstadt war über mehrere Wochen nur über Umwege möglich. Oberbürgermeister Ochsenkühn bedankt sich ausdrücklich für das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger und entschuldigt sich zugleich für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Die eigentliche Herausforderung lag jedoch im Untergrund. Dort mussten zahlreiche Leitungen verschiedener Versorgungsträger – unter anderem der Stadtwerke und der Telekom – neu geordnet und verlegt werden. Zusätzlich wurde ein neuer Kanal eingebaut sowie die Hauptgasleitung zwischen Eichstätt und Nürnberg erneuert, die unmittelbar unter der Kreuzung verläuft. Um auf mögliche Schwierigkeiten vorbereitet zu sein, hatten Stadtverwaltung und Baufirmen im Vorfeld verschiedene Szenarien detailliert durchgespielt. Größere unvorhergesehene Probleme blieben während der Bauzeit aus. Für die Öffentlichkeit sichtbar waren vor allem die umfangreichen Arbeiten an der Fahrbahn. Zuletzt wurde die Asphaltdecke im Bereich der Freystädter und der Dreichlinger Straße erneuert. Höhere Leistungsfähigkeit und bessere Anbindung Mit dem Umbau wurde die Leistungsfähigkeit der Kreuzung deutlich verbessert. Aus Richtung Unteres Tor wurde am Kurt-Romstöck-Ring eine zweite Linksabbiegespur geschaffen. Zusätzlich steht aus Richtung Stauf künftig eine zweite Geradeausspur zur Verfügung. Dadurch soll der Verkehrsfluss insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten spürbar verbessert werden. Gleichzeitig wurde die neue Hauptfeuerwache am Kurt-Romstöck-Ring an das Verkehrsnetz angebunden. Sowohl die Alarmausfahrt als auch eine weitere Zufahrt für Einsatzkräfte sind inzwischen vollständig funktionsfähig. Die Fertigstellung der Feuerwache selbst ist für Ende des Jahres vorgesehen. Provisorische Verbindung für Radfahrer und Fußgänger geplant Derzeit arbeitet die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt bis zum Tag der Kreuzungs-Öffnung an einer Übergangslösung für den Rad- und Fußverkehr. Da die Außenanlagen der Hauptfeuerwache voraussichtlich erst im November fertiggestellt werden, soll eine gesicherte provisorische Schotterverbindung durch das Baufeld eingerichtet werden. „Es ist uns wichtig, dass Fußgänger und Radfahrer – insbesondere aus Woffenbach – die Verbindung in die Altstadt möglichst schnell wieder sicher nutzen können“, erklärt Oberbürgermeister Ochsenkühn. Dank an alle Beteiligten Der Oberbürgermeister dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung für die sorgfältige Vorbereitung und die konsequente Begleitung des Projekts. „Dass sich diese intensive Planung nun in einer Eröffnung der Kreuzung drei Monate früher als geplant auszahlt, freut mich außerordentlich. Besonders hervorheben möchte ich auch die hervorragende Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen vor Ort, insbesondere mit der Firmengruppe Max Bögl.“ Die Baustelle sei hochprofessionell abgewickelt worden. Erfreulich sei zudem, dass die Kosten trotz der anspruchsvollen Bauaufgabe im Rahmen blieben. „Die Kreuzung an der neuen Feuerwehrhauptwache zählt zu den wichtigsten Verkehrsachsen in Neumarkt“, erklärt Stefan Bögl, Vorstandsvorsitzender der Firmengruppe Max Bögl. „Deshalb hatte die schnelle Fertigstellung der Maßnahme für uns sehr hohe Priorität. Umso mehr freut es uns, dass die Baustelle bereits vor dem Volksfest durch die Stadt Neumarkt für den Verkehr freigeben werden kann. Dieser Erfolg ist vor allem der Leistung unserer Mitarbeitenden zu verdanken, die in den vergangenen Wochen mit großem Engagement und hoher Einsatzbereitschaft einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet haben.“ Bögls Dank galt ebenso der Stadt Neumarkt „für die stets vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit“.