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Trauernde Kinder einfühlsam begleiten
16.07.2026 Familie
Trauernde Kinder einfühlsam begleiten

Wie können Kinder unterstützt werden, wenn sie einen Verlust erleben? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 40 Mitarbeitende der Mittagsbetreuung der Stadt Neumarkt sowie des Arbeitsfeldes Schule & Bildung bei einer Fortbildung zum Thema „Umgang mit Trauer bei Kindern – Was trauernde Kinder in Verlust- und Trauersituationen brauchen“. Die Veranstaltung wurde vom Jugendbüro der Stadt Neumarkt, Arbeitsfeld Schule & Bildung, organisiert. Als Referentin vermittelte Christiane Simon, Trauerbegleiterin des Hospizvereins Neumarkt, praxisnahes Wissen rund um den sensiblen Umgang mit trauernden Kindern. Im Mittelpunkt standen die Grundlagen der kindlichen Trauer, altersabhängige Trauerreaktionen sowie die Bedürfnisse von Kindern, die einen Verlust verarbeiten müssen. Die Teilnehmenden erhielten außerdem konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Betreuungsalltag und tauschten sich darüber aus, wie sie Kindern in schwierigen Lebenssituationen Sicherheit und Orientierung geben können. Auch die Kommunikation mit Eltern und anderen Bezugspersonen wurde thematisiert. Kinder erleben Trauer oft anders als Erwachsene. Sie wechseln zwischen traurigen und unbeschwerten Momenten und können ihre Gefühle häufig noch nicht in Worte fassen. Umso wichtiger ist es, dass pädagogische Mitarbeitende die unterschiedlichen Trauerreaktionen erkennen und den Kindern mit Verständnis, Zeit und Offenheit begegnen. Die Fortbildung stärkte die Handlungssicherheit der Mitarbeitenden und zeigte auf, wie bereits kleine Gesten der Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr dazu beitragen können, Kinder in belastenden Situationen zu begleiten. Mit dem Angebot unterstreicht die Stadt Neumarkt die Bedeutung einer qualifizierten und einfühlsamen Betreuung in der Mittagsbetreuung und im schulischen Alltag.

Rundgang zu historischen Stätten:  Anmeldung zur Themenführung
16.07.2026 Kultur
Rundgang zu historischen Stätten: Anmeldung zur Themenführung

„Rundgang zu historischen Stätten jüdischer Vergangenheit Neumarkts - Teil 2 mit jüdischem Friedhof“ - so lautet der Titel der nächsten Themenführung des städtischen Amts für Touristik. Sie findet am 19. Juli statt. Der zweite Teil des Rundgangs mit Monika Kaksch widmet sich der jüdischen Geschichte der Stadt. Bereits seit dem 13. Jahrhundert waren jüdische Familien hier ansässig und prägten das städtische Leben über viele Generationen. Noch heute finden sich in der historischen Altstadt zahlreiche Spuren dieser Vergangenheit. Ein Schwerpunkt der Führung ist der Besuch des jüdischen Friedhofs, der Einblicke in die Geschichte und Kultur der jüdischen Gemeinde vermittelt. Männliche Teilnehmer werden gebeten, für den Friedhofsbesuch eine Kopfbedeckung mitzubringen. Treffpunkt ist ab 13.15 Uhr am Parkplatz des städtischen Friedhofs in der Ingolstädter Straße. Beginn der Führung ist um 13.30 Uhr. Der Rundgang dauert etwa 90 Minuten. Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre sind frei. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung unter https://www.tourismus-neumarkt.de/ oder telefonisch unter (09181) 255-125 möglich. Anmeldeschluss ist Samstag, 18. Juli, um 12.30 Uhr. Sollten noch Restplätze verfügbar sein, ist auch eine spontane Teilnahme möglich. Bis September findet außerdem jeden Samstag um 10 Uhr ein Offener Stadtspaziergang durch Neumarkt statt, der vom Gästeführerverein organisiert wird. Treffpunkt ist am Rathausplatz. Die Teilnahme kostet 6 Euro pro Person, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Neumarkt wird zur Bühne der Opernstars von morgen
04.07.2026 Neumarkt
Neumarkt wird zur Bühne der Opernstars von morgen

Neumarkt wird zur Bühne der Opernstars von morgen Ein Hauch von internationaler Opernwelt liegt wieder über Neumarkt: Mit der 15. Internationalen Meistersinger Akademie (IMA) hat eines der weltweit renommiertesten Förderprogramme für junge Gesangstalente begonnen. Bis Anfang August arbeiten 16 ausgewählte Talente aus 13 Nationen in Neumarkt an ihrer künstlerischen Entwicklung – begleitet von hochkarätigen Dozenten und vor den Augen eines fachkundigen Publikums. Die künstlerische Leiterin, Prof. Dr. Edith Wiens, berichtete im Rahmen der Auftakt-Pressekonferenz von einem erneut großen internationalen Interesse: 365 Bewerbungen gingen ein, 120 Sängerinnen und Sänger wurden zum Vorsingen eingeladen, 16 schließlich ausgewählt. „Wir suchen gezielt Persönlichkeiten mit außergewöhnlichem Potenzial“, sagte Wiens. Die intensive Ausbildung auf höchstem Niveau bleibe auch unter finanziell herausfordernden Rahmenbedingungen unverändert gesichert. Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn würdigte die Bedeutung der Akademie für die Stadt: „Wie Sie in den wenigen Wochen der IMA-Sommerakademie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in neue Sphären bringen, ist unbeschreiblich.“ Die IMA sei eine große kulturelle Bereicherung und ein viel beachtetes musikalisches Ereignis. Sein besonderer Dank galt den langjährigen Sponsoren. Auch Kulturamtsleiterin Barbara Leicht unterstrich den besonderen Stellenwert der Akademie: „Ich kann jedem nur empfehlen: Gehen Sie zu den Veranstaltungen und besuchen Sie die Meisterkurse!“ Die außergewöhnliche Begabung der jungen Künstlerinnen und Künstler sei beeindruckend. Zugleich hob sie die Arbeit von Prof. Wiens hervor: „Sie besitzt die Fähigkeit, aus einer Vielzahl von Bewerbungen sehr präzise herauszuhören, wer Potenzial für die Weltspitze besitzt.“ Die große Resonanz zeigt sich auch beim Publikum: Das Eröffnungskonzert war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Insgesamt bietet die IMA auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Konzertprogramm. Zu den Höhepunkten zählen das Konzert am 9. Juli im Historischen Reitstadel mit den Nürnberger Symphonikern unter der Leitung von Jonathan Darlington, der Serenadenabend am 17. Juli sowie die Operettengala am 31. Juli mit öffentlicher Generalprobe am 30. Juli. Den Abschluss bildet am 6. August das Programm „Cabaret“ in der LGS-Arena, bei schlechtem Wetter im Reitstadel. Neben den öffentlichen Auftritten steht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine intensive Arbeitsphase im Mittelpunkt. Ein nicht öffentliches Vorsingen vor internationalen Intendanten, Agenten und Festivalveranstaltern bietet dabei wichtige Karriereperspektiven.