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Sympathieblume 2026:  Gute Ideen für mehr Barrierefreiheit gesucht
07.10.2026 Neumarkt
Sympathieblume 2026: Gute Ideen für mehr Barrierefreiheit gesucht

Barrierefreiheit bedeutet mehr als Rampen, Aufzüge und breite Türen. Sie bedeutet Teilhabe, Selbstständigkeit und ein gutes Miteinander. Oft sind es kreative Ideen und engagierte Menschen, die mit ganz konkreten Lösungen dafür sorgen, dass Barrieren im Alltag verschwinden. Genau dieses Engagement möchte die Stadt Neumarkt mit der „Sympathieblume“, dem Neumarkter Preis für Barrierefreiheit, sichtbar machen und würdigen. Der Inklusionsbeirat der Stadt Neumarkt ruft deshalb dazu auf, sich für die Sympathieblume 2026 zu bewerben oder geeignete Projekte vorzuschlagen. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2026. Ausgezeichnet werden zwei Preisträgerinnen beziehungsweise Preisträger, die mit bereits umgesetzten, einfallsreichen Maßnahmen die Barrierefreiheit in Neumarkt verbessern und fördern. Dabei zählt nicht die Größe einer Maßnahme: Vom persönlichen Engagement eines Einzelnen bis zur größeren baulichen Lösung kann vieles preiswürdig sein – etwa ein barrierefreier Zugang, eine Rampe oder ein Aufzug, ein Behinderten-WC oder die Bereitstellung hilfreicher Hilfsmittel. Einen starren Kriterienkatalog gibt es bewusst nicht. Die Sympathieblume soll vielmehr Mut machen, hinzusehen, die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung wahrzunehmen und mit guten Ideen Barrieren abzubauen. Bewerben können sich unter anderem Privatpersonen, Geschäfte, Arztpraxen, soziale Einrichtungen, Schulen und Jugendorganisationen, öffentliche Einrichtungen, Gastronomie- und Hotelbetriebe sowie Verkehrs- und Bauträger. Für die Bewerbung genügt eine kurze Beschreibung des Projekts, möglichst mit Fotos, zusammen mit dem Bewerbungsschein, der auf der Homepage des Bürgerhauses heruntergeladen werden kann. Die Verleihung der Preise findet im Rahmen der festlichen Weihnachtssitzung des Neumarkter Stadtrats im Reitstadel statt.

Schlossviertel im Wandel – Neumarkts neues Highlight
06.10.2026 Neumarkt
Schlossviertel im Wandel – Neumarkts neues Highlight

Das Schlossviertel hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. Wo einst enge Straßen, alte Gebäude und wenig attraktive Flächen das Stadtbild prägten, präsentiert sich heute ein spannendes Quartier, in dem historische Spuren und moderne Architektur aufeinandertreffen. Wie sich dieser Wandel vollzogen hat und was das Schlossviertel heute zu bieten hat, zeigt Claudia Forster bei ihrer nächsten Themenführung am 11. Oktober. Unter dem Titel „Schlossviertel im Wandel – Neumarkts neues Highlight“ lädt sie die Teilnehmer zu einem besonderen Rundgang durch das Viertel ein. Dabei geht es nicht nur um die sichtbaren Veränderungen, sondern auch um einen Blick hinter die Kulissen. So stehen unter anderem die Aula und ein Hörsaal auf dem Programm. Hier wird deutlich, wie sich moderner Hochschulbau in das historische Umfeld des Schlossviertels einfügt. Auch das neue Pfarrheim der Hofkirche, das unmittelbar an der historischen Stadtmauer entstanden ist, wird besichtigt. Gleichzeitig richtet die Führung den Blick zurück in die Vergangenheit: Was stand früher an den heutigen Standorten? Wie sah das Schlossviertel vor der Altstadtsanierung aus? Warum wurde gerade hier mit der Sanierung begonnen? Und wie entwickelte sich das Viertel schließlich zu einem attraktiven Teil der Neumarkter Altstadt? Zum Abschluss führt der Rundgang durch den neu gestalteten und erweiterten Stadtpark. Zwischen historischen Spuren, moderner Gestaltung und viel Grün lernen die Teilnehmer einen Park kennen, der zahlreiche Besonderheiten zu bieten hat. Treffpunkt ist ab 13.15 Uhr am Rathausplatz, die Führung beginnt um 13.30 Uhr und dauert etwa 90 Minuten. Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro pro Person, Kinder bis zwölf Jahre sind frei. Um eine gute Qualität der Führung zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Anmeldungen werden über die Tourismus-Website der Stadt Neumarkt www.tourismus-neumarkt.deoder telefonisch unter (09181) 255125 entgegengenommen. Anmeldeschluss ist Samstag, 10. Oktober, um 11 Uhr.

Was bewegt die Jugend in Neumarkt? Stadt lädt zur Jugendbefragung ein
24.09.2026 Kinder / Jugendliche
Was bewegt die Jugend in Neumarkt? Stadt lädt zur Jugendbefragung ein

Mitreden, Ideen einbringen und Neumarkt mitgestalten: Noch bis zum 9. Oktober können junge Menschen ab zwölf Jahren an der Jugendbefragung der Stadt Neumarkt teilnehmen. Gefragt ist, was Jugendlichen in ihrer Stadt wichtig ist, welche Themen sie beschäftigen und welche Wünsche und Ideen sie für die Zukunft haben. „Wir wollen wissen, was junge Menschen bewegt“, sagt Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn. „Mit der Jugendbefragung geben wir ihnen die Möglichkeit, ihre Perspektiven und Wünsche direkt einzubringen. Die Ergebnisse sind für uns eine wichtige Grundlage, um zu erkennen, wo Handlungsbedarf besteht und welche Ideen gemeinsam umgesetzt werden können.“ Die Stadt Neumarkt möchte damit die Beteiligung junger Menschen weiter stärken und gemeinsam mit ihnen die Stadt noch attraktiver für Kinder und Jugendliche gestalten. Der Fragebogen wurde vom Sachgebiet Jugend im städtischen Amt für Jugend, Bildung und Soziales entwickelt. Die Teilnahme ist online möglich, unkompliziert und dauert nur wenige Minuten. Dass sich die Beteiligung lohnt, zeigt bereits die erste Jugendbefragung aus dem Jahr 2024. Damals brachten die Jugendlichen zahlreiche Ideen und Anregungen ein, die wichtige Impulse für die Arbeit der Stadtverwaltung lieferten. Eine konkrete Folge war die Idee für einen Jugendplatz an der Mistelbacher Allee. Das Projekt wird derzeit geplant und umgesetzt. „Die Ergebnisse der ersten Befragung haben gezeigt, wie wertvoll es ist, die Jugendlichen direkt zu fragen und ihre Ideen ernst zu nehmen“, sagt Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn. „Jetzt wollen wir erneut erfahren, was ihnen wichtig ist und welche Themen wir gemeinsam angehen können.“ Auf die Online-Befragung folgt ein persönlicher Austausch: Am 23. Oktober um 17 Uhr sind alle interessierten Jugendlichen ins G6 eingeladen. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn sollen dort die Themen und Anliegen der Jugendlichen diskutiert und Möglichkeiten für deren Umsetzung ausgelotet werden. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Pizza und Freigetränke gibt es inklusive. Wer mindestens zwölf Jahre alt ist und in Neumarkt lebt, kann sich noch bis zum 9. Oktober an der Jugendbefragung beteiligen und damit eigene Ideen und Wünsche einbringen. Hier geht es direkt zur Online-Befragung: