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Tourismus-Rekord: Stadt knackt erneut die Bestmarke bei Übernachtungen
13.03.2026 Neumarkt
Tourismus-Rekord: Stadt knackt erneut die Bestmarke bei Übernachtungen

Die Stadt Neumarkt festigt ihren Aufwärtstrend bei den Übernachtungszahlen. Wie Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn und der Leiter des Amtes für Touristik, Rainer Seitz, bei der Vorstellung der Jahresstatistik 2025 bekannt gaben, verzeichnete die Stadt mit genau 119.721 Übernachtungen das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte. Damit wurde der bisherige Rekord aus dem Jahr 2023 mit einem hauchdünnen, aber signifikanten Vorsprung übertroffen. Diese Zahlen seien ein eindrucksvoller Beleg für die Attraktivität der Jurastadt, sagte Oberbürgermeister Ochsenkühn. Insgesamt besuchten 66.945 Gäste Neumarkt, was einem Zuwachs von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch bei den Übernachtungen steht ein Plus von 1,8 Prozent zu Buche. Ochsenkühn: „Die regionale Bedeutung der Stadt im Tourismus-Bereich wird deutlich, wenn man den gesamten Landkreis betrachtet, in dem insgesamt 433.570 Übernachtungen registriert wurden. Mehr als jede vierte Übernachtung im Landkreis finde direkt im Stadtgebiet von Neumarkt statt. Neumarkt wird zudem auch international immer beliebter, wie Rainer Seitz erklärte. Denn rund zehn Prozent der Gäste reisten aus dem Ausland an, wobei Besucher aus den Niederlanden, Österreich und der Schweiz die Rangliste anführen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Besucher lag im vergangenen Jahr bei 1,8 Tagen. Mit einer Kapazität von mehr als 1000 Hotelbetten sei die Stadt hervorragend gerüstet, um diesen kontinuierlichen Zustrom auch in Spitzenzeiten souverän zu bewältigen. Seitz identifizierte mehrere entscheidende Faktoren für das Rekordergebnis, die er als echte Match-Winner bezeichnete. So sorgte beispielsweise die Durchführung des Deutschen Klöppelkongresses unmittelbar nach Ostern für eine über mehrere Tage hinweg komplett ausgebuchte Stadt. Auch das Beherbergungsangebot wurde qualitativ erweitert, etwa durch die Eröffnung von Tims Wohnhaus in der Kirchengasse, das mit zehn modernen Zimmern neue Kapazitäten in der Altstadt schafft. Ein weiterer Pfeiler des Erfolgs ist die Kombination aus Freizeitwert und Mobilität. Das Schlossbad mit seiner attraktiven Saunalandschaft garantiert der Stadt mittlerweile eine stabile Auslastung über das gesamte Jahr hinweg. Zudem profitierte Neumarkt massiv vom Trend zum Radtourismus. So wurde der Fünf-Flüsse-Radweg laut der aktuellen ADFC-Radreiseanalyse erstmals in die Top 10 der meistbefahrenen Fernradwege Deutschlands gelistet. Gleichzeitig führte die verstärkte Ausgabe der City-Card Neumarkt dazu, dass die Auslastung insbesondere an den Wochenenden spürbar gesteigert werden konnte. Hinter den reinen Übernachtungszahlen steht eine enorme lokale Wertschöpfung für die Stadtgesellschaft. Basierend auf aktuellen Daten der DWIF-Tourismusberatung lässt jeder Übernachtungsgast laut Rainer Seitz in einem gewerblichen Betrieb durchschnittlich 164,70 Euro pro Tag in Neumarkt. Daraus erwirtschaftet die Stadt einen beachtlichen Brutto-Umsatz von rund 19,4 Millionen Euro. Oberbürgermeister Ochsenkühn betonte in diesem Zusammenhang, dass von dieser Entwicklung nicht nur die Hotellerie und Gastronomie direkt profitieren, sondern auch der Einzelhandel sowie Handwerksbetriebe wie Bäcker und Metzger wichtige Profiteure dieser touristischen Dynamik seien. Die Stadt blickt bereits jetzt optimistisch auf das Jahr 2026 und plant weitere Investitionen in die Infrastruktur. Für den Herbst 2026 ist die Fertigstellung des neuen Reisemobilstellplatzes vorgesehen, um der wachsenden Zielgruppe der Camper ein Angebot zu machen. Mit Blick auf die ferne Zukunft wirft zudem ein kulturelles Großereignis seine Schatten voraus, denn die Vorfreude auf die Passionsspiele 2029 ist bereits jetzt ein zentraler strategischer Eckpfeiler für die langfristige Tourismusplanung.

Lesung mit LiteraTour-Autorin  Stauner und Schauspielerin Schönenberg
12.03.2026 Neumarkt
Lesung mit LiteraTour-Autorin Stauner und Schauspielerin Schönenberg

Die Regensburger Autorin Gerda Stauner liest am 14. April um 19 Uhr zusammen mit Schauspielerin Bettina Schönenberg aus ihrem kürzlich erschienenen Roman „Das kleine Hotel am Getreidemarkt“. Das Buch erzählt eine Geschichte voller Herz, Mut und Hoffnung: Die junge Marille leitet das charmante Hotel am Getreidemarkt. Sie hat einen wohligen Zufluchtsort für Menschen auf der Suche nach Geborgenheit erschaffen, der sowohl Reisende als auch Kreative magisch anzieht, und geht ganz in ihrer Rolle als Hotelbesitzerin auf. Dabei merkt sie nicht, dass ihr bester Freund Ferdinand sich mehr und mehr zu ihr hingezogen fühlt. Dann geschehen Dinge, die ihre kleine geschützte Welt ins Wanken bringen. In der szenischen Lesung erwachen die Figuren des Romans zum Leben. Zusammen mit der Schauspielerin Bettina Schönenberg entführt Gerda Stauner das Publikum in ein kleines Hotel, in dem sich die Schicksale der Protagonisten langsam entfalten und unterschiedliche Perspektiven aufgezeigt werden. Für die Lesung mit LiteraTour-Autorin Gerda Stauner hat das Team der Stadtbibliothek einen besonderen Leseort ausgesucht. Sie findet im Hotel Dietmayr in der Bahnhofstraße 4 in Neumarkt im Nebenzimmer statt. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Es herrscht freie Sitzplatzwahl. Getränke können erworben werden, jedoch keine Speisen. Der Eintritt beträgt 10 Euro im Vorverkauf (12 Euro an der Abendkasse). Da die Plätze begrenzt sind, lohnt es sich, die Tickets möglichst bald bei der Tourist Info der Stadtbibliothek oder unter https://www.tourismus-neumarkt.de/highlights/ zu erwerben.

Ohm-Campus Neumarkt: Junge Perspektiven im Biofach‑Diskurs
18.02.2026 Neumarkt
Ohm-Campus Neumarkt: Junge Perspektiven im Biofach‑Diskurs

Auf der Biofach, der Weltleitmesse für Bio Lebensmittel, hat die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) eindrucksvoll gezeigt, wie junge Talente, Innovationen und praxisnahe Forschung die Zukunft einer nachhaltigen Ernährungs und Ressourcenwirtschaft prägen. Bei einem gut besuchten Panel lieferten auch Vertreter der Stadt wichtige Impulse. Unter dem Leitthema „Young Voices, Bold Visions“ stand in diesem Jahr im Fokus, wie junge Menschen die Zukunft von Bio-Landwirtschaft und Ernährung mitgestalten. Ein Anspruch, den der Ohm Sustainability Campus Neumarkt seit Jahren aktiv lebt: Junge und erfahrene Akteure befassen sich bereits seit vielen Jahren damit, wie sich gemeinsam nachhaltige Ernährungs- und Wirtschaftssysteme gestalten lassen. Fairer Handel und öko-soziale Beschaffung sind am Ohm Sustainability Campus Neumarkt fest verankert. Der Standort bündelt Lehre, Forschung und Transfer für nachhaltige Lebensmittel und Ressourcenwirtschaft. In einer Diskussionsrunde ordnete Prof. Dr. Jan Niessen, Experte für die Biobranche, gemeinsam mit Ohm-Standortleiterin Katrin Schwanke zentrale Handlungsfelder junger Menschen ein. Niessen betonte: „Durch das Zusammenspiel von Hochschule, Kommune, Mentoring Angeboten und Förderprogrammen können junge Menschen ihre Ideen wirksam entwickeln.“ Konkrete Einblicke lieferten die Podiumspartner: Linus Sklenarz als Vertreter der Stadt Neumarkt, Ohm Absolvent und Kraftschluck Gründer Florian Weiß sowie Manuel Kania, Geschäftsführer des Gründerzentrums Makers Home. Gemeinsam diskutierten sie, wie ein Multistakeholder Ansatz das Nachhaltigkeitsökosystem in Neumarkt stärkt und Innovationsprozesse beschleunigt. Mit dem neu gestarteten Kompetenzzentrum für Nachhaltige Ernährungs und Ressourcenwirtschaft (K.NER) baut die Ohm ihre Aktivitäten am Ohm Sustainability Campus weiter aus. Das Zentrum verbindet Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft, um besonders kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu nachhaltigen Lösungen zu erleichtern – etwa durch Forschungstransfer, interdisziplinäre Projekte oder Ansätze wie True Cost Accounting. „Nachhaltige Wertschöpfung gelingt nur, wenn wir Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft zusammenbringen“, erläutert Niessen. „Unser Anspruch ist es, nicht nur innovativ zu forschen, sondern konkrete Lösungen zu entwickeln, von denen Unternehmen, Kundinnen und Bürger gleichermaßen profitieren.“ Auch das Studienangebot am Campus Neumarkt wird weiterentwickelt: Der bisherige Bachelorstudiengang „Management in der Ökobranche“ trägt künftig den Namen „Bio Lebensmittelwirtschaft und Nachhaltigkeitsmanagement“ und verbindet ökologische Land und Lebensmittelwirtschaft mit Kreislaufwirtschaft und verantwortungsvoller Lieferkettengestaltung. Zum Wintersemester 2026/27 startet zusätzlich der neue Masterstudiengang „Kreislaufwirtschaft und Resiliente Ernährungssysteme“, der an konsequent ökologisch-ökonomischer Nachhaltigkeit ausgerichtet und von gesellschaftlicher Transformation und Verantwortung geprägt ist. „Mit dem inter- und transdisziplinären Ansatz ermöglichen wir es Masterstudierenden, sowohl praxisnah als auch wissenschaftlich fundiert zu arbeiten“, betont Studiengangsleiter Prof. Dr. Tobias Gaugler. Mit Forschung, Transfer und einem zukunftsorientierten Studienangebot adressiert die Ohm genau jene Kompetenzen, die auch auf der Biofach gefragt sind – von zirkulären Geschäftsmodellen über nachhaltiges Ressourcenmanagement bis hin zu resilienten Versorgungssystemen. Der Ohm Sustainability Campus Neumarkt lädt ein, gemeinsam an Lösungen für eine nachhaltige Ernährungs und Ressourcenwirtschaft zu arbeiten.