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Drei Monate früher fertig: Verkehr an OBI-Kreuzung fließt ab Ende Juli wieder
23.07.2026 Neumarkt
Drei Monate früher fertig: Verkehr an OBI-Kreuzung fließt ab Ende Juli wieder

Sie zählt zu den größten Straßenbauprojekten in der Geschichte der Stadt Neumarkt: die umfassende Erneuerung der OBI-Kreuzung am Kurt-Romstöck-Ring. Rund drei Monate früher als ursprünglich geplant steht die Baumaßnahme nun kurz vor dem Abschluss. Ab dem 27. Juli soll der Verkehr im Kreuzungsbereich wieder weitestgehend freigegeben werden. Es sind dort bis zum Monatsende dann nur noch kleinere Restarbeiten zu erledigen. Vor Beginn der Bauarbeiten wurden an der Kreuzung täglich bis zu 27.450 Fahrzeuge gezählt. Entsprechend groß waren die Herausforderungen für Planung und Verkehrsführung während der Bauzeit. Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn gratulierte den Planern und den beteiligten Baufirmen zum erfolgreichen Abschluss: „Das war eine Meisterleistung, die nur durch die verlässliche Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich war.“ Besonders bewährt habe sich die Entscheidung, die Baumaßnahme in vier Bauabschnitte zu gliedern. „Dadurch konnten wir eine Vollsperrung des Knotenpunkts vermeiden. Gleichzeitig ist es gelungen, die Bauzeit deutlich zu verkürzen, sodass die Bürgerinnen und Bürger nicht bis zum Jahresende mit den Einschränkungen leben müssen.“ Komplexe Arbeiten im Untergrund Die Bauarbeiten begannen im März 2025 und umfassen ein Gesamtvolumen von rund 7,06 Millionen Euro. Trotz sorgfältiger Vorbereitung brachte die Maßnahme erhebliche Einschränkungen für die Bevölkerung mit sich. Neben Sperrungen und Umleitungen für den motorisierten Verkehr waren insbesondere auch Fußgängerinnen, Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer betroffen. Der Weg in die Altstadt war über mehrere Wochen nur über Umwege möglich. Oberbürgermeister Ochsenkühn bedankt sich ausdrücklich für das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger und entschuldigt sich zugleich für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Die eigentliche Herausforderung lag jedoch im Untergrund. Dort mussten zahlreiche Leitungen verschiedener Versorgungsträger – unter anderem der Stadtwerke und der Telekom – neu geordnet und verlegt werden. Zusätzlich wurde ein neuer Kanal eingebaut sowie die Hauptgasleitung zwischen Eichstätt und Nürnberg erneuert, die unmittelbar unter der Kreuzung verläuft. Um auf mögliche Schwierigkeiten vorbereitet zu sein, hatten Stadtverwaltung und Baufirmen im Vorfeld verschiedene Szenarien detailliert durchgespielt. Größere unvorhergesehene Probleme blieben während der Bauzeit aus. Für die Öffentlichkeit sichtbar waren vor allem die umfangreichen Arbeiten an der Fahrbahn. Zuletzt wurde die Asphaltdecke im Bereich der Freystädter und der Dreichlinger Straße erneuert. Höhere Leistungsfähigkeit und bessere Anbindung Mit dem Umbau wurde die Leistungsfähigkeit der Kreuzung deutlich verbessert. Aus Richtung Unteres Tor wurde am Kurt-Romstöck-Ring eine zweite Linksabbiegespur geschaffen. Zusätzlich steht aus Richtung Stauf künftig eine zweite Geradeausspur zur Verfügung. Dadurch soll der Verkehrsfluss insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten spürbar verbessert werden. Gleichzeitig wurde die neue Hauptfeuerwache am Kurt-Romstöck-Ring an das Verkehrsnetz angebunden. Sowohl die Alarmausfahrt als auch eine weitere Zufahrt für Einsatzkräfte sind inzwischen vollständig funktionsfähig. Die Fertigstellung der Feuerwache selbst ist für Ende des Jahres vorgesehen. Provisorische Verbindung für Radfahrer und Fußgänger geplant Derzeit arbeitet die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt bis zum Tag der Kreuzungs-Öffnung an einer Übergangslösung für den Rad- und Fußverkehr. Da die Außenanlagen der Hauptfeuerwache voraussichtlich erst im November fertiggestellt werden, soll eine gesicherte provisorische Schotterverbindung durch das Baufeld eingerichtet werden. „Es ist uns wichtig, dass Fußgänger und Radfahrer – insbesondere aus Woffenbach – die Verbindung in die Altstadt möglichst schnell wieder sicher nutzen können“, erklärt Oberbürgermeister Ochsenkühn. Dank an alle Beteiligten Der Oberbürgermeister dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung für die sorgfältige Vorbereitung und die konsequente Begleitung des Projekts. „Dass sich diese intensive Planung nun in einer Eröffnung der Kreuzung drei Monate früher als geplant auszahlt, freut mich außerordentlich. Besonders hervorheben möchte ich auch die hervorragende Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen vor Ort, insbesondere mit der Firmengruppe Max Bögl.“ Die Baustelle sei hochprofessionell abgewickelt worden. Erfreulich sei zudem, dass die Kosten trotz der anspruchsvollen Bauaufgabe im Rahmen blieben. „Die Kreuzung an der neuen Feuerwehrhauptwache zählt zu den wichtigsten Verkehrsachsen in Neumarkt“, erklärt Stefan Bögl, Vorstandsvorsitzender der Firmengruppe Max Bögl. „Deshalb hatte die schnelle Fertigstellung der Maßnahme für uns sehr hohe Priorität. Umso mehr freut es uns, dass die Baustelle bereits vor dem Volksfest durch die Stadt Neumarkt für den Verkehr freigeben werden kann. Dieser Erfolg ist vor allem der Leistung unserer Mitarbeitenden zu verdanken, die in den vergangenen Wochen mit großem Engagement und hoher Einsatzbereitschaft einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet haben.“ Bögls Dank galt ebenso der Stadt Neumarkt „für die stets vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit“.

Mittagsbetreuungskräfte für  Ferienmaßnahmen pädagogisch geschult
22.07.2026 Kinder / Jugendliche
Mittagsbetreuungskräfte für Ferienmaßnahmen pädagogisch geschult

Während der Schulung wurden sowohl organisatorische als auch pädagogische Inhalte vermittelt. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und einer Einführung in die Abläufe und Verantwortlichkeiten der Ferienmaßnahmen standen insbesondere die Spielpädagogik, die Planung und Durchführung von Gruppenangeboten sowie Kreativangebote für Kinder im Mittelpunkt. In praktischen Übungen erprobten die Teilnehmenden verschiedene Spielideen, reflektierten deren Wirkung und setzten sich mit pädagogischen Handlungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Situationen auseinander. Ziel der Fortbildung war es, die Mittagsbetreuungskräfte bestmöglich auf die Betreuung und Begleitung von Kindern während der Ferien vorzubereiten. Die Teilnehmer erhielten dabei wertvolle Anregungen für eine abwechslungsreiche, altersgerechte und pädagogisch fundierte Gestaltung der Ferienangebote. Mit dem Ganztagesförderungsgesetz (GaFöG) hat der Bund einen schrittweisen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder eingeführt. Ab dem Schuljahr 2026/2027 gilt dieser zunächst für Kinder der ersten Klassenstufe und wird in den folgenden Jahren stufenweise auf alle Grundschulklassen ausgeweitet. Ziel des Gesetzes ist es, Familien bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen und gleichzeitig allen Kindern mehr Bildungs-, Förder- und Teilhabemöglichkeiten zu eröffnen. Neben einer verlässlichen Betreuung spielen qualitativ hochwertige pädagogische Angebote eine zentrale Rolle. Dazu gehören unter anderem Bewegungs- und Spielangebote, kreative Aktivitäten sowie die Förderung sozialer Kompetenzen. Um diesen Anspruch auch während der Ferien zu erfüllen, sind gut qualifizierte Betreuungskräfte von großer Bedeutung. Die durchgeführte Schulung leistet hierzu einen wichtigen Beitrag und bereitet die Mitarbeitenden gezielt auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vor.

Starkes Signal für den Klimaschutz: Neumarkt feiert Abschluss des Stadtradelns
22.07.2026 Neumarkt
Starkes Signal für den Klimaschutz: Neumarkt feiert Abschluss des Stadtradelns

Drei Wochen lang traten Neumarkts Bürgerinnen und Bürger kräftig in die Pedale – nun wurden die engagiertesten Radlerinnen und Radler für ihren Einsatz bei der Aktion „Stadtradeln“ belohnt. Bei einer Veranstaltung im G6 überreichte Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn die Urkunden an die erfolgreichsten Teilnehmer und Teams. In seinem Grußwort betonte der Oberbürgermeister die Bedeutung der Kampagne. Neumarkt gehöre bereits seit 2008 dem Klimabündnis an – einem internationalen Städtenetzwerk, dessen Mitglieder sich freiwillig verpflichten, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Gerade auf den vielen kurzen Wegen im Stadtgebiet könne das Fahrrad einen Beitrag leisten. Den Wert des Radfahrens für das Klima strichen auch Verkehrsreferent Olaf Böttcher und Stadtradeln-Star Martin Keitel heraus. Vom 8. bis zum 28. Juni traten in Neumarkt 758 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Vorjahr: 898) und 46 Teams (51) in die Pedale. Zwar waren es etwas weniger Radler als im Vorjahr, diese erwiesen sich jedoch als besonders eifrig: Mit insgesamt 149.112 zurückgelegten Kilometern lag die Gesamtdistanz kaum unter dem Vorjahreswert (153.481 km). Das bedeutete eine CO₂-Vermeidung von beeindruckenden 24 Tonnen (25 Tonnen). Aktiv waren auch heuer die Kommunalpolitiker: 15 Mitglieder des Stadtrates (Vorjahr: 10) nahmen teil. Unter den Top 5 waren Dr. Ira Hörndler (710 km), Rita Großhauser (359 km), Sigrid Steinbauer-Erler (298 km), Peter Grewe (234 km) und Olaf Böttcher (224 km). Ein spezielles Lob richtete der Oberbürgermeister an die Schulen. „Das Schulradeln ist von unschätzbarem Wert, weil genau hier die Weichen für das zukünftige Mobilitätsverhalten unserer Jugend gestellt werden“, sagte er. Einen Akzent setzte erneut Martin Keitel, Lehrer am Ostendorfer Gymnasium. Als offizieller „Stadtradeln-Star“ verzichtete er drei Wochen lang auf das Auto. Unterstützt wurde er von der gesamten Schülerschaft des Ostendorfer Gymnasiums, die allein ein Sechstel der Gesamtkilometer der Stadt erradelte. Siegerlisten Stadtradeln (Allgemeine Wertung) Einzelwertung Kilometer: Gold: Burkhard Beck (Team ADFC, 1642 km); Silber: Horst Weichselbaum (Team Hotte Tour, 1332 km); Bronze: Helmut Seger (Team ADFC, 1.269 km). Einzelwertung Fahrten: Gold: Noah Simon (Team WGG (Bike 26), 202 Fahrten); Silber: Veronika Hain (Team Ostendorfer Gymnasium (der fitte Lehrkörper), 103 Fahrten); Bronze: Christian Blank (ADFC Neumarkt, 101 Fahrten). Teamwertung Gesamtkilometer: Gold: SV Höhenberg (16.234 km), Silber: ADFC Neumarkt (12.729 km), Bronze: Max Bögl (9005 km). Teamwertung Teilnehmerzahl: Gold: Max Bögl (36), Silber: DAV (33), Bronze: SV Höhenberg (32). Teamwertung Kilometer pro Teilnehmer: Gold: ADFC Neumarkt (509 km/TN), Silber: SV Höhenberg (507 km/TN), Bronze: J & V (387 km/TN). Siegerlisten Schulradeln ( Kilometer: 1. Platz: Ostendorfer Gymnasium (24.220 km), 2. Platz: Willibald-Gluck-Gymnasium (7735 km), 3. Platz: Grundschule Wolfstein (5762 km). Teilnehmer: 1. Platz: Ostendorfer Gymnasium (179 TN), 2. Platz: Willibald-Gluck-Gymnasium (52 TN), 3. Platz: Grundschule Wolfstein (47 TN). Kilometer pro Teilnehmer: 1. Platz: Staatliche Berufsschule (189 km/TN), 2. Platz: Willibald-Gluck-Gymnasium (149 km/TN), 3. Platz: Ostendorfer Gymnasium (135 km/TN).

Trauernde Kinder einfühlsam begleiten
16.07.2026 Familie
Trauernde Kinder einfühlsam begleiten

Wie können Kinder unterstützt werden, wenn sie einen Verlust erleben? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 40 Mitarbeitende der Mittagsbetreuung der Stadt Neumarkt sowie des Arbeitsfeldes Schule & Bildung bei einer Fortbildung zum Thema „Umgang mit Trauer bei Kindern – Was trauernde Kinder in Verlust- und Trauersituationen brauchen“. Die Veranstaltung wurde vom Jugendbüro der Stadt Neumarkt, Arbeitsfeld Schule & Bildung, organisiert. Als Referentin vermittelte Christiane Simon, Trauerbegleiterin des Hospizvereins Neumarkt, praxisnahes Wissen rund um den sensiblen Umgang mit trauernden Kindern. Im Mittelpunkt standen die Grundlagen der kindlichen Trauer, altersabhängige Trauerreaktionen sowie die Bedürfnisse von Kindern, die einen Verlust verarbeiten müssen. Die Teilnehmenden erhielten außerdem konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Betreuungsalltag und tauschten sich darüber aus, wie sie Kindern in schwierigen Lebenssituationen Sicherheit und Orientierung geben können. Auch die Kommunikation mit Eltern und anderen Bezugspersonen wurde thematisiert. Kinder erleben Trauer oft anders als Erwachsene. Sie wechseln zwischen traurigen und unbeschwerten Momenten und können ihre Gefühle häufig noch nicht in Worte fassen. Umso wichtiger ist es, dass pädagogische Mitarbeitende die unterschiedlichen Trauerreaktionen erkennen und den Kindern mit Verständnis, Zeit und Offenheit begegnen. Die Fortbildung stärkte die Handlungssicherheit der Mitarbeitenden und zeigte auf, wie bereits kleine Gesten der Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr dazu beitragen können, Kinder in belastenden Situationen zu begleiten. Mit dem Angebot unterstreicht die Stadt Neumarkt die Bedeutung einer qualifizierten und einfühlsamen Betreuung in der Mittagsbetreuung und im schulischen Alltag.

Rundgang zu historischen Stätten:  Anmeldung zur Themenführung
16.07.2026 Kultur
Rundgang zu historischen Stätten: Anmeldung zur Themenführung

„Rundgang zu historischen Stätten jüdischer Vergangenheit Neumarkts - Teil 2 mit jüdischem Friedhof“ - so lautet der Titel der nächsten Themenführung des städtischen Amts für Touristik. Sie findet am 19. Juli statt. Der zweite Teil des Rundgangs mit Monika Kaksch widmet sich der jüdischen Geschichte der Stadt. Bereits seit dem 13. Jahrhundert waren jüdische Familien hier ansässig und prägten das städtische Leben über viele Generationen. Noch heute finden sich in der historischen Altstadt zahlreiche Spuren dieser Vergangenheit. Ein Schwerpunkt der Führung ist der Besuch des jüdischen Friedhofs, der Einblicke in die Geschichte und Kultur der jüdischen Gemeinde vermittelt. Männliche Teilnehmer werden gebeten, für den Friedhofsbesuch eine Kopfbedeckung mitzubringen. Treffpunkt ist ab 13.15 Uhr am Parkplatz des städtischen Friedhofs in der Ingolstädter Straße. Beginn der Führung ist um 13.30 Uhr. Der Rundgang dauert etwa 90 Minuten. Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre sind frei. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung unter https://www.tourismus-neumarkt.de/ oder telefonisch unter (09181) 255-125 möglich. Anmeldeschluss ist Samstag, 18. Juli, um 12.30 Uhr. Sollten noch Restplätze verfügbar sein, ist auch eine spontane Teilnahme möglich. Bis September findet außerdem jeden Samstag um 10 Uhr ein Offener Stadtspaziergang durch Neumarkt statt, der vom Gästeführerverein organisiert wird. Treffpunkt ist am Rathausplatz. Die Teilnahme kostet 6 Euro pro Person, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Neumarkt wird zur Bühne der Opernstars von morgen
04.07.2026 Neumarkt
Neumarkt wird zur Bühne der Opernstars von morgen

Neumarkt wird zur Bühne der Opernstars von morgen Ein Hauch von internationaler Opernwelt liegt wieder über Neumarkt: Mit der 15. Internationalen Meistersinger Akademie (IMA) hat eines der weltweit renommiertesten Förderprogramme für junge Gesangstalente begonnen. Bis Anfang August arbeiten 16 ausgewählte Talente aus 13 Nationen in Neumarkt an ihrer künstlerischen Entwicklung – begleitet von hochkarätigen Dozenten und vor den Augen eines fachkundigen Publikums. Die künstlerische Leiterin, Prof. Dr. Edith Wiens, berichtete im Rahmen der Auftakt-Pressekonferenz von einem erneut großen internationalen Interesse: 365 Bewerbungen gingen ein, 120 Sängerinnen und Sänger wurden zum Vorsingen eingeladen, 16 schließlich ausgewählt. „Wir suchen gezielt Persönlichkeiten mit außergewöhnlichem Potenzial“, sagte Wiens. Die intensive Ausbildung auf höchstem Niveau bleibe auch unter finanziell herausfordernden Rahmenbedingungen unverändert gesichert. Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn würdigte die Bedeutung der Akademie für die Stadt: „Wie Sie in den wenigen Wochen der IMA-Sommerakademie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in neue Sphären bringen, ist unbeschreiblich.“ Die IMA sei eine große kulturelle Bereicherung und ein viel beachtetes musikalisches Ereignis. Sein besonderer Dank galt den langjährigen Sponsoren. Auch Kulturamtsleiterin Barbara Leicht unterstrich den besonderen Stellenwert der Akademie: „Ich kann jedem nur empfehlen: Gehen Sie zu den Veranstaltungen und besuchen Sie die Meisterkurse!“ Die außergewöhnliche Begabung der jungen Künstlerinnen und Künstler sei beeindruckend. Zugleich hob sie die Arbeit von Prof. Wiens hervor: „Sie besitzt die Fähigkeit, aus einer Vielzahl von Bewerbungen sehr präzise herauszuhören, wer Potenzial für die Weltspitze besitzt.“ Die große Resonanz zeigt sich auch beim Publikum: Das Eröffnungskonzert war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Insgesamt bietet die IMA auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Konzertprogramm. Zu den Höhepunkten zählen das Konzert am 9. Juli im Historischen Reitstadel mit den Nürnberger Symphonikern unter der Leitung von Jonathan Darlington, der Serenadenabend am 17. Juli sowie die Operettengala am 31. Juli mit öffentlicher Generalprobe am 30. Juli. Den Abschluss bildet am 6. August das Programm „Cabaret“ in der LGS-Arena, bei schlechtem Wetter im Reitstadel. Neben den öffentlichen Auftritten steht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine intensive Arbeitsphase im Mittelpunkt. Ein nicht öffentliches Vorsingen vor internationalen Intendanten, Agenten und Festivalveranstaltern bietet dabei wichtige Karriereperspektiven.