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Pferde- und Fohlenschau beim Volksfest: 5000 Besucher begeistert von einer Veranstaltung der Superlative
18.08.2025 Kultur
Pferde- und Fohlenschau beim Volksfest: 5000 Besucher begeistert von einer Veranstaltung der Superlative

Begeisternder Schlussakkord beim Neumarkter Jura-Volksfest: 5000 Zuschauer haben bei der traditionellen Pferde- und Fohlenschau die vielseitigen Darbietungen mit langem Applaus bedacht. Beim attraktiven Showprogramm – sicher eines der schönsten in der 51-jährigen Geschichte der Veranstaltung – präsentierten die Reiter und Besitzer 130 Pferde. In seiner Eröffnungsrede blickte Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn mit etwas Wehmut auf die elf Volksfesttage zurück. Diese Zeit sorge in der Stadt jedes Jahr für eine besondere Stimmung und sie verändere den Rhythmus des Lebens in Neumarkt. Ochsenkühn war voller Vorfreude auf die Pferdeschau und dankte den Züchtern und Besitzern, die mit viel Herzblut, Geduld und Fachwissen mit ihren Tieren arbeiten. Der Oberbürgermeister dankte den Organisatoren der Pferde- und Fohlenschau, Sabrina Daiß und Hans Paulus. Ein Dank ging auch an Amtsleiter Thomas Thumann und Mira Hollweck – beide vom städtischen Hauptamt – die das Volksfest organisiert hatten. Lob hatte er auch für die Mitarbeiter von Bauhof und Stadtgärtnerei, die den Festplatz vorbereitet und alles aufgebaut hatten. In einer ersten Volksfestbilanz berichtete der Oberbürgermeister von einer großartigen, entspannten Stimmung. Besonders begeistert habe ihn heuer der Volksfestumzug. 108 Gruppen sorgten mit tollen Darbietungen und festlich geschmückten Wägen rund anderthalb Stunden für Begeisterung. Rund 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer säumten die Straßen, so viele wie lange nicht. Auf große Resonanz seien auch die beiden Familiennachmittage, der Tag für Menschen mit Handicap, der Seniorennachmittag und die Sportveranstaltungen gestoßen. Das Volksfest 2025 habe auch im Zeichen der Sicherheit gestanden. „Unser professionell ausgearbeitetes Sicherheitskonzept hat sich bewährt.“ Die Arbeit von Feuerwehr, BRK, Polizei und Sicherheitsdienst lobte Ochsenkühn ausdrücklich. Minister Christian Bernreiter betonte, dass bei den Festen in Bayern die Pferde und hochkarätige Reiter schon immer eine große Rolle gespielt hätten. Festtage wie die Pferde- und Fohlenschau hole die arbeitende Bevölkerung in Bayern locker wieder rein. „Die Oberpfalz ist wirtschaftlich sehr stark. Die Region kämpft jeden Tag dafür. Und wer feste arbeitet, darf auch feste feiern.“ Die Rolle der Pferdebesitzer würdigte Minister Albert Füracker. „Leute, die Pferde halten, sind besondere Menschen.“ Wie sie sich mit Liebe und Hingabe um ihre Tiere kümmern, zeige, dass sie dem Tierschutz dienen. Die Pferde- und Fohlenschau begann traditionell mit dem Einzug der Ehrengäste. In einer Kutsche drehten Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn, Bayerns Bau- Wohnungs- und Verkehrsminister Christian Bernreiter und Bayerns Finanzminister Albert Füracker auf dem Festplatz ein paar Runden. Schon zum Auftakt der Pferde- und Fohlenschau hielten die Besucher den Atem an, als Claus Luber mit einem Zug aus 14 Haflingern einfuhr. Daneben bot die gut zweistündige Pferde-Show eine Vielzahl von Highlights wie eine Noriker-Koppel, eine Fohlen-Herde im Freilauf, eine Schau von historischen Kutschen oder Voltigierer auf Haflingern. Besonders war auch die Vorführung von Liberty Horses, Ein schönes Schlussbild gab die Aufstellung der Brauereiwägen vorgespannten Kaltblütern. Moderator Peter Lerch, ein Kenner der Pferde-Szene führte mit viel Sachkenntnis durchs Programm.

Neumarkt als pulsierender Treffpunkt: 30.000 Besucher beim Altstadtfest
16.06.2025 Kultur
Neumarkt als pulsierender Treffpunkt: 30.000 Besucher beim Altstadtfest

Eine Stadt in Feierlaune: Rund 30.000 Besucher sind nach Schätzungen der Veranstalter am Wochenende zum 33. Neumarkter Altstadtfest gekommen. Diese Bilanz hat die Stadtverwaltung am Montagmorgen gezogen. Das Wichtigste: Die Stimmung war hervorragend. Alles sei friedlich verlaufen und es habe keine nennenswerten Vorfälle gegeben, berichtete Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn. „In all den Jahren hat unser Altstadtfest nichts von seiner Attraktivität eingebüßt“, freute sich Markus Ochsenkühn. Es sei auch heuer ein pulsierender Treffpunkt für Einwohner und Gäste gleichermaßen gewesen. Der OB erinnerte an eine Tradition, die es seit Jahrzehnten gibt: „Für viele gebürtige Neumarkter, die mittlerweile woanders leben, ist das Altstadtfest Pflicht. Sie kommen jedes Jahr, um wieder einmal Freunde zu treffen oder Bekanntschaften zu pflegen. So war es auch heuer.“ Das abwechslungsreiche Programm, die vielen kulinarischen Angebote und die unbeschreibliche Atmosphäre hätten den Besuch zu einem Erlebnis gemacht. „Dieses Altstadtfest wird in Erinnerung bleiben. Und bei vielen Neumarktern hat es bereits die Vorfreude auf die 34. Auflage im nächsten Jahr geweckt“, sagte der OB. Veranstaltungen wie das Altstadtfest lasse sich die Stadt bewusst etwas kosten. Ochsenkühn: „Unser Altstadtfest bringt Menschen aus allen Generationen und Regionen zusammen und schafft so eine Atmosphäre der Gemeinschaft und der Lebensfreude. Das ist es, was Neumarkt ausmacht.“ Und deswegen sei das Geld sehr gut angelegt. Ochsenkühn lobte die „perfekte Organisation“ durch das städtische Kulturamt unter der Leitung von Barbara Leicht. Zahlreiche Helfer hätten seit Monaten mit Hochdruck gearbeitet, um die Großveranstaltung auf die Beine zu stellen. Sein besonderer Dank galt der Polizei und dem BRK, die für Sicherheit und die medizinische Betreuung sorgten. Ebenso sei der Einsatz des städtischen Bauhofs und der Stadtwerke Neumarkt wesentlich für das Gelingen des Festes gewesen. Kulturamtsleiterin Barbara Leicht war vom Verlauf des Altstadtfests begeistert. „Das Programm kam bei den Besuchern richtig gut an.“ Der gelungene Mix aus 50 Musikgruppen und 14 Tanzdarbietungen - zusammengestellt von Kulturamtsmitarbeiterin Sophie Barth - hätten an den drei Tagen für gute Laune und Unterhaltung gesorgt. Damit habe Neumarkt eine Fülle geboten, die es nicht so oft bei Stadtfesten gebe. Zudem habe die „längste Theke der Stadt“, an der 92 Fieranten kulinarische Genüsse von regionalen Spezialitäten bis hin zu internationalen Köstlichkeiten boten, großen Anklang gefunden. Eine schöne Attraktion sei der Kindernachmittag auf dem Residenzplatz gewesen, wo die jüngsten Neumarkterinnen und Neumarkter ein buntes Angebot mit Hüpfburg, Spielgeräten und Bühnenprogramm erwartete und viele Eltern mit Kindern einem kräftigen Regenschauer am Sonntagnachmittag trotzten. Schon in wenigen Wochen laufen im Kulturamt die Vorbereitungen für das Altstadtfest 2026 an. „Das Fest war gut besucht, deswegen werden wir den Rahmen beibehalten“, sagte Barbara Leicht. Musikgruppen und Standbetreiber können sich ab Mitte Oktober für das Altstadtfest 2026 auf der städtischen Homepage unter www.neumarkt-altstadtfest.de bewerben und Teil dieses großartigen Ereignisses werden.

Neumarkter Altstadtfest eröffnet: Drei Tage Feierlaune pur
13.06.2025 Kultur
Neumarkter Altstadtfest eröffnet: Drei Tage Feierlaune pur

Lange währte die Vorfreude – am Freitagabend hat Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn das 33. Altstadtfest offiziell eröffnet. Ein Wochenende lang verwandelt sich Neumarkts Innenstadt in einen pulsierenden Festplatz. Zehntausende Besucher werden zu der Veranstaltung erwartet. Das Erfolgsrezept des Neumarkter Altstadtfests ist im Grund einfach: Es ist die Verbindung von Musik, die Vielfalt an kulinarischen Spezialitäten und das kulturelle Rahmenprogramm, das in den Museen und Kirchen zum Entdecken einlädt. Seit Jahrzehnten steht das Event dick angestrichen in den Terminkalendern der Gäste aus Nah und Fern. Oberbürgermeister Ochsenkühn begrüßte zum Fest unter anderem die Abordnungen aus Neumarkts Partnerstädten Issoire und Mistelbach. Ein besonderer Dank ging an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Kulturamts unter der Leitung von Barbara Leicht. In vielen Stunden mühevoller Kleinarbeit hätten sie das attraktive Programm zusammengestellt. Abschließend rief er zum Feiern auf: „Tauchen Sie ein in die lebendige Atmosphäre unserer Innenstadt. Treffen Sie Freunde, feiern Sie mit Ihrer Familie und genießen Sie das einzigartige Flair unseres Altstadtfests.“ Bis zum Sonntag werden 65 Musik- und Tanzgruppen für Stimmung und unvergessliche Momente sorgen. Mehr als 90 Fieranten locken an der „längsten Theke Neumarkts“ mit ihren kulinarischen Angeboten. Und auch an die jüngsten Besucherinnen und Besucher ist gedacht: Ein buntes Kinderprogramm mit Hüpfburg, Spielgeräten und Bühnenprogramm wartet am Sonntagnachmittag auf die Familien.

Mehr Grün für die Neumarkter Innenstadt
20.03.2025 Neumarkt
Mehr Grün für die Neumarkter Innenstadt

Die Innenstadt Neumarkts macht einen weiteren Sprung in Sachen Attraktivität. Nach dem großen Erfolg des Altstadtsommers mit einer Grünfläche in der Oberen Marktstraße werden nun weitere Oasen geschaffen. „Die Bürger haben uns im vergangenen Jahr gesagt: Bitte mehr Grün!“, erinnerte Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn bei der Pressekonferenz im Rathaus. „Jetzt liefern wir.“ Konkret geplant sind unter anderem insgesamt vier sogenannte Parklets, zwei am Oberen Markt in der Nähe der Bäckerei Sipl und der Norma, zwei am Unteren Markt nahe der Eis-Boutique und auf der gegenüberliegenden Straßenseite. „Sie werden wie ein Mini-Park gestaltet“, erklärte Lutz Worthmann, Projektleiter im städtischen Umweltamt. Die Parklets haben eine rechteckige Form und werden mit Rollrasen belegt. Darauf kommen Pflanzkübel und Sitzgelegenheiten. „Eine wunderbare Steigerung der Aufenthaltsqualität.“ Durch die Parklets auf jeder Straßenseite wird auf der Marktstraße die Durchfahrtsbreite auf etwa sechs Meter reduziert. Menschen, die in der Stadt flanieren, bekommen einen sicheren und auffälligen Übergang von der einen Seite der auf die andere. Die Parklets werden zur Straße hin mit rechteckigen Gestaltungssteinen abgesichert. Für jedes Parklet fallen laut Worthmann drei Parklätze weg, in der Innenstadt also insgesamt zwölf. Zwei sogenannte „Grüne Zimmer“ werden in Kürze am Rathausplatz und am Residenzplatz geschaffen. Sie muss man sich als drei halbkreisförmig angeordnete Module vorstellen, die jeweils mit vier der bereits beim Altstadtsommer 2024 eingesetzten Pflanzgefäße bestückt werden. Bepflanzt werden sie nach Aussage des städtischen Klimaanpassungs-Managers Philip Köhler mit Heckenelementen und Bäumen. Ziel der Anlagen sei es, den Bürgerinnen und Bürgern schattige Sitzgelegenheiten auf stark überhitzen Plätzen zu bieten. Köhler: „Sie werden durch die Kühlungseffekte der Pflanzen und die leichte Abgrenzung von der Umgebung eine etwas vom Stadttreiben isolierte Ruhezone mit hoher Aufenthaltsqualität bilden.“ Die beiden Anlagen sind beweglich und können für Veranstaltungen wie das Altstadtfest einfach mit einem Gabelstapler anders platziert oder entfernt werden. Basierend auf dem Feedback aus der Bevölkerung solle eine Weiterentwicklung bzw. eine Verstetigung dieser Anlagen angestrebt werden. Schattige Plätze werden zudem zwei trapezförmige Sonnensegel am Fischerbrunnen vor dem Rathaus und auf der bisherigen Grünfläche bieten, sagte Lutz Worthmann. Beide haben jeweils eine Fläche von rund 40 Quadratmetern und eignen sich ideal als Wartebereich an den Haltestellen für die Stadtbusse. Oberbürgermeister Ochsenkühn freute sich auf die Neuerungen, die bis Ostern umgesetzt sein sollen. Alles temporäre Elemente, die um- oder zurückgebaut werden können. „Wir hatten vor einem Jahr den Mut, eine Grünfläche zu riskieren – ohne zu wissen, wie die Bürger reagieren. Und jetzt arbeiten wir Stück für Stück weiter an mehr Grün.“ Themen einer zukünftigen Weiterentwicklung der Innenstadt-Attraktivität sind aus seiner Sicht die Installation von Spielgeräten und ein begehbarer Brunnen. Er bedankte sich beim Arbeitskreis Innenstadtgestaltung, einem Gremium aus Geschäftsleuten, dem Verein „Aktives Neumarkt“ und der Stadtverwaltung, die die Ideen erarbeitet hatten. Christian Eisner, Geschäftsführer von „Aktives Neumarkt“, sprach von einer erheblichen Attraktivitäts-steigerung für die Neumarkter Innenstadt. Er habe längst weitere Ideen, die im Arbeitskreis aber erst besprochen werden müssten. Eisner war überzeugt, dass eine Innenstadt mit grünen Oasen immer mehr Kunden anlockt – ein Gewinn für die Händler in der Oberen und Unteren Marktstraße. „Wir haben darauf geachtet, dass unsere grünen Inseln in der Nähe der Gastronomie stehen und nicht zum Beispiel vor einer Apotheke, die man anfahren können muss.“ Innenstadt-Referentin Gerlinde Wanke verwies auf das reichhaltige Parkplatzangebot in unmittelbarer Altstadtnähe. Die weitere Begrünung der Marktstraße, die Eröffnung des neu gestalteten Stadtparks, attraktive Ausstellungen in den Museen und Konzerte im Reitstadel, etwa zum Mozartjahr, wirkten wie ein Magnet für die Menschen. „Das alles bringt uns Kaufkraft in die Stadt.“