Dr. Frieder Maier-Metz, Schwiegersohn von Heinrich Kirchner und Ulrike Rathjen, Leitung der Kunstvermittlung, führen gemeinsam am Donnerstag, 5. Februar 2026 um 19 Uhr durch die Ausstellung „Heinrich Kirchner – Vom Abbild zum Sinnbild“
In der derzeitigen Sonderausstellung "Heinrich Kirchner – Vom Abbild zum Sinnbild" zeigt das Neumarkter Museum einen repräsentativen Einblick in das vielgestaltige Schaffen des Bildhauers (1902 in Erlangen geboren, 1984 gestorben in Pavolding). Heinrich Kirchner war von 1937 bis 1952 Werkstattleiter der Gießerei an der Akademie der Bildenden Künste in München und erarbeitete in dieser Zeit neue Möglichkeiten des Bronzegusses. 1952 bis 1970 folgte dort seine Professur. Er ist einer der wichtigsten Vertreter der Münchener Bildhauerschule. 1955 wurde Lothar Fischer sein Meisterschüler.
Das Spektrum der Darstellungen von Heinrich Kirchner reicht von Motiven der klassischen Antike über alt- und neutestamentarische Themen hin zur Darstellung von Tieren. In seiner spezifischen Form der Abstraktion, die dem Figürlichen treu blieb, schuf der Künstler eine ganz eindrückliche und nahbare Formensprache. In seinem Spätwerk entstanden überlebensgroße Bronzefiguren für den Außenraum.
Heinrich Kirchner war ein Familienmensch. Wir freuen uns daher außerordentlich, dass wir Dr. Frieder Maier-Metz, Schwiegersohn von Heinrich Kirchner und Ehemann der 2015 verstorbenen Künstlerin und Goldschmiedin Michaela Kirchner, gewinnen konnten, nach Neumarkt zu kommen. Wie war der Mensch Heinrich Kirchner, auf welche Weise arbeitete er, wie gestaltete sich der Kontakt mit Bildhauerkollegen und Schülern? In der Führung geht es aber auch um die spezifische Formfindung des Künstlers, wie Motive gewählt und auf welche Weise diese zu Sinnbildern wurden, die sich den Betrachtenden direkt vermitteln.
Gebühr 7 €, keine Anmeldung erforderlich.