Firmengruppe Max Bögl erwirbt ehemaliges Stettner-Gelände

31. Juli 2026: In der letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Neumarkter Stadtrat den Verkauf des Grundstücks „Kanalweg 35“ an die Firmengruppe Max Bögl beschlossen. Das ehemalige Betriebsgelände der Firma Stettner wurde kurz nach der Jahrtausendwende stillgelegt; die bestehenden Gebäude sind seitdem als Lagerräume genutzt worden.

In der letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Neumarkter Stadtrat den Verkauf des Grundstücks „Kanalweg 35“ an die Firmengruppe Max Bögl beschlossen. Das ehemalige Betriebsgelände der Firma Stettner wurde kurz nach der Jahrtausendwende stillgelegt; die bestehenden Gebäude sind seitdem als Lagerräume genutzt worden.

In Zukunft wird das 12.500 Quadratmeter große Areal – genauso wie die vorhandene Nachbarbebauung – als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen. Der Stadtrat hatte im Juli vergangenen Jahres einstimmig den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan gefasst. Geplant ist die Entstehung von Mehrfamilienhäusern sowie einer Tiefgarage.

Arbeiten beginnen im kommenden Jahr

Dem Verkauf vorausgegangen waren umfangreiche Untersuchungen des Geländes aufgrund der vormaligen Nutzung sowie Abstimmungen mit Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt. Auf Basis des erstellten Fachgutachtens zeigt sich die Situation für Max Bögl als regionalem Spezialisten für Tiefbau als technisch und wirtschaftlich beherrschbar.

Vorgesehen ist, dass die Abbrucharbeiten auf dem Stettner-Areal im kommenden Jahr beginnen. Mit betrachtet werden muss, dass der auf der Ostseite des Grundstücks vorhandene städtische Hauptsammelkanal erneuert werden soll, wozu die Planungen erst gestartet sind. Weitere Informationen zum geplanten Wohnbauvorhaben werden beizeiten bekanntgegeben. Auch will Max Bögl die angrenzenden Nachbarn zeitgerecht über die anstehenden Baumaßnahmen informieren.

Positiver Blick auf die Zukunft Neumarkts

Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn freut sich, dass das Stettner-Areal endlich einer zukunftsorientieren Nutzung zugeführt werden könne: „Seit Jahrzehnten ist es im Eigentum der Stadt. Nun haben wir mit der Firmengruppe Max Bögl ein starkes Unternehmen gefunden, das dort die Entwicklung vorantreiben wird.“ Die Perspektive, was auf dem Areal entstehen kann, sei jedenfalls  vielversprechend. Ochsenkühn: „Die Verhandlungen mit der Firmengruppe Max Bögl waren intensiv, aber jederzeit auf Augenhöhe und zielorientiert."

„Jede sanierte Industriebrache ist ein Gewinn für Neumarkt“, sagt Leitender Verwaltungsdirektor Linus Sklenarz, Chef der Abteilung „Wirtschaft und Finanzen“ in der Stadtverwaltung. „Durch das Joint Venture zwischen der Stadt und der Firmengruppe Max Bögl gelingt es, eine Industriebrache zu revitalisieren, ein lebendiges Wohnquartier in zentraler Lage zu entwickeln und dadurch die Zukunft Neumarkts konkret zu gestalten.“

Johann Bögl, Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl, zeigt sich zufrieden über die Zusammenarbeit mit der Stadt und das geplante Wohnbauvorhaben: „Das ehemalige Stettner-Areal bietet  aufgrund seiner Größe und seiner hervorragenden Lage mitten im Herzen Neumarkts ein unglaubliches Potenzial. Dieses dürfen wir jetzt nutzen und danken der Stadt für das entgegengebrachte  Vertrauen. Auch bei unseren beteiligten Mitarbeitenden, den Fachgutachtern und involvierten Behörden möchte ich mich bedanken, dass hier sehr zielgerichtet und intensiv gearbeitet wurde, um die anstehende Sanierungsmaßnahme im Vorgriff auf die künftige Wohnbebauung durchführen zu können.“