Letzte Führung durch die Ausstellung „Heinrich Kirchner

27. Februar 2026: Vom Abbild zum Sinnbild“ mit Martina Kirchner und Ulrike Rathjen am Sonntag, 8. März 2026 um 15 Uhr im Museum Lothar Fischer. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung Heinrich Kirchners von frühen Jahren als Student der Bildhauerei über traditionell anmutende Arbeiten, an welchen die Grundzüge der so genannten Münchner Bildhauerschule noch gut nachvollziehbar sind, bis hin zu seinem Spätwerk.
Mlf Kirchner 1577 W

Vom Abbild zum Sinnbild“ mit Martina Kirchner und Ulrike Rathjen am Sonntag, 8. März 2026 um 15 Uhr im Museum Lothar Fischer

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung Heinrich Kirchners von frühen Jahren als Student der Bildhauerei über traditionell anmutende Arbeiten, an welchen die Grundzüge der so genannten Münchner Bildhauerschule noch gut nachvollziehbar sind, bis hin zu seinem Spätwerk. Hier zeigen sich stark abstrahierte Figuren, die sich häufig an traditionelle Stoffe der griechischen Mythologie oder etwa an biblische Themen anlehnen und eine freie, naiv anmutende und dabei wahrhaftige Haltung zeigen. Modulhafte Körper, einfache Formen, und die Themen Wanderschaft, Glaube, Liebe, Hoffnung sind unmittelbar ersichtlich und spürbar.

Ebenfalls wird der Bezug von Lothar Fischer zu seinem Akademieprofessor Heinrich Kirchner aufgezeigt. Lothar Fischer war inspiriert von Kirchners eigens entwickelter Methode, aus Wachsplatten Bronzeplatten zu gießen und diese dann zu Körpern zu formen. 1955 schloss Fischer sein Studium an der Münchner Akademie der Bildenden Künste in München als Meisterschüler bei Professor Heinrich Kirchner ab.

Am Sonntag, dem 8. März um 15 Uhr besteht  letztmals die Möglichkeit zu einem dialogischen Ausstellungsrundgang mit Martina Kirchner – Leihgeberin und Enkelin des Künstlers – und Kunsthistorikerin Ulrike Rathjen, Leitung der Kunstvermittlung im Museum Lothar Fischer.

Natürlich lassen sich im Skulpturengarten Heinrich Kirchner am Erlanger Burgberg weiterhin jederzeit die zum Teil überlebensgroßen Plastiken besuchen. Der 1902 in Erlangen geborene Bildhauer nannte seine Bronzen „Brüder der Bäume“.

Danach ist das Museum bis einschließlich 20. März 2026 wegen Ausstellungsumbau geschlossen. Am 22. März wird um 11.30 Uhr die Werkschau „Emilio Vedova – Mehr als Bewegung um ihrer selbst willen“ eröffnet.

Eine Anmeldung zur Finissageführung ist nicht erforderlich, Gebühr 7 €.

 

 

Abbildung: Blick in die Ausstellung im Museum Lothar Fischer. Foto: Andreas Pauly