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Rollendes Kulturgut in Neumarkt: Express-IG lädt zum Jahrestreffen
03.06.2026 Veranstaltungen
Rollendes Kulturgut in Neumarkt: Express-IG lädt zum Jahrestreffen

Die Express-Werke waren von 1884 bis 1959 das pulsierende Herzstück der Neumarkter Industriegeschichte. Legendäre Modelle wie die „Radexi“ oder die klassischen Express-Zweiräder trugen den Ruf der Stadt als Zentrum für Qualität und Ingenieurskunst weit über die Region hinaus. Vom 26. bis 28. Juni kehrt diese glanzvolle Epoche wieder einmal zurück auf die Straße: Die Express-Interessengemeinschaft (IG) lädt zu ihrem 30. Jahrestreffen in Neumarkt ein. Im Vorfeld des Events überreichten die Organisatoren Peter Klesel, Petra Klesel und Markus Wendlik nun die offizielle Veranstaltungsbroschüre an Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn und bedankten sich für die Unterstützung der Stadt. Der OB zeigte sich begeistert vom Engagement der Vereinsmitglieder: „Dass dieses rollende Kulturgut heute noch so lebendig ist, verdanken wir Ihnen – den Mitgliedern der Express IG und allen Enthusiasten, die mit viel Liebe zum Detail und unzähligen Arbeitsstunden diese Maschinen erhalten“, sagte Ochsenkühn. „Sie sorgen dafür, dass Geschichte nicht im Museum verstaubt, sondern auf der Straße erlebbar bleibt.“ Für Besucher und Teilnehmer wurde ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt:Das Festwochenende startet am Freitag, den 26. Juni, ab etwa 17 Uhr mit dem Eintreffen der ersten Expressfreunde in gemütlicher Runde. Der darauffolgende Samstag, 27. Juni, beginnt um 11 Uhr beim Gasthaus Wanke, von wo aus die Teilnehmer zu einer gemeinsamen Ausfahrt durch den Landkreis Neumarkt aufbrechen, bevor ab circa 16 Uhr die feierliche Präsentation der Fahrzeuge direkt beim Rathaus auf dem Programm steht. Der Höhepunkt des Treffens wartet schließlich am Sonntag, den 28. Juni, wenn ab 10 Uhr die große Ausstellung in der Marktstraße öffnet. Hier haben Besucher die Gelegenheit, die liebevoll restaurierten Raritäten aus nächster Nähe zu bestaunen.

Das Frühlingsfest ist eröffnet – fünf Tage voller Genuss, Spaß und Stimmung
13.05.2026 Neumarkt
Das Frühlingsfest ist eröffnet – fünf Tage voller Genuss, Spaß und Stimmung

Mit dem feierlichen Anstich des ersten Fasses „Helles“ der Neumarkter Lammsbräu hat Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn das 48. Neumarkter Frühlingsfest offiziell eröffnet – und damit den Startschuss für fünf Tage voller ausgelassener Feststimmung gegeben. Bis einschließlich Sonntag, 17. Mai 2026, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Fest voller Highlights: rasante Fahrgeschäfte, köstliche Schmankerl und ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie. Die Maß Bier kostet in diesem Jahr 10,70 Euro. Das Rahmenprogramm bietet an jedem Festtag besondere Erlebnisse: Am Donnerstag, dem Feiertag Christi Himmelfahrt, lädt um 10:00 Uhr ein festlicher Gottesdienst in der Großen Jurahalle ein, zelebriert von Pfarrer Martin Fuchs und musikalisch begleitet von „Sunrise“. Der Familiennachmittag am Freitag sorgt von 14:00 bis 19:00 Uhr mit halben Fahrpreisen und vielen Extras für strahlende Kinderaugen. Am Wochenende öffnet die Frühlingsmesse auf dem Freigelände und in der Kleinen Jurahalle ihre Türen – eine abwechslungsreiche Verbraucherausstellung für Groß und Klein. Ein besonderes Erlebnis bietet am Sonntag der Streichelzoo, bei dem Tiere der heimischen Landwirtschaft hautnah erlebt werden können. Ebenfalls am Sonntag sorgt das legendäre Neumarkter Eselrennen für Spannung, Spaß und beste Unterhaltung. Auch musikalisch wird das Frühlingsfest seinem Namen gerecht: In der Großen Jurahalle und im Biergarten treten beliebte Bands und Musikgruppen auf, die für ausgelassene Stimmung und unvergessliche Festmomente sorgen. Weitere Informationen sowie das komplette Programm finden Sie unter www.neumarkt-fruehlingsfest.de.

Neumarkt ist in Feierlaune: „Vorfreude auf ein Fest für die ganze Familie“
13.05.2026 Veranstaltungen
Neumarkt ist in Feierlaune: „Vorfreude auf ein Fest für die ganze Familie“

Frühlingsfest-Organisator Thomas Thumann und sein Team aus der Neumarkter Stadtverwaltung haben wieder ganze Arbeit geleistet. Das Programm ist noch einmal attraktiver geworden. Jetzt fehle eigentlich nur noch das dauerhaft schöne Wetter, sagt er im Interview. Herr Thumann, worauf freuen Sie sich beim anstehenden Frühlingsfest am meisten? Thumann: Das Frühlingsfest ist das erste große Volksfest im Jahr und markiert für uns traditionell den Auftakt in die Feste-Saison. Es ist immer schön, wenn es in der Stadt wieder losgeht. Meistens spielt auch das Wetter mit; die Vorhersagen sind dieses Mal allerdings noch nicht perfekt, aber ich bin zuversichtlich. Vor allem freue ich mich aber auf die vielen Menschen und die persönlichen Begegnungen, die ein solches Fest erst ausmachen. Was sind in diesem Jahr Ihre Highlights auf dem Festplatz? Thumann: Wir haben im Schaustellerbereich einiges Neues zu bieten. Mit dem „Hero Fighter“ haben wir ein Großfahrgeschäft dabei, das für ein Frühlingsfest eher ungewöhnlich ist. Ich habe mir vorab Videos angesehen – da wird ordentlich geschrien, es geht hoch hinaus. Das wird sicher ein Riesenspaß für alle Mutigen. Zudem wird man die Euro-Rutsche schon von Weitem sehen. Aber natürlich dürfen auch die Klassiker wie Autoscooter, Happy-Traveller und Kinderkarussell nicht fehlen. Es gibt auch eine Neuerung bei der Bewirtung. Was hat es damit auf sich? Thumann: Wir probieren dieses Jahr etwas Neues aus: Statt eines klassischen Festbiers schenken wir ein Helles aus – bis 18 Uhr auch im Halbe-Krug. Das ist ein Test in Absprache mit der Festbrauerei und dem Festwirt. Wir wollen sehen, ob die Besucher das leichtere Bier besser annehmen und man vielleicht eine Halbe oder Maß mehr trinken kann, weil es bekömmlicher ist. Danach entscheiden wir, ob wir dabeibleiben oder zum Festbier zurückkehren. Das Programm wirkt sehr familienorientiert. War das ein bewusster Schwerpunkt? Thumann: Absolut. Der Familiennachmittag am Freitag mit halben Preisen bei den Fahrgeschäften ist uns sehr wichtig. Auch die Frühlingsmesse bietet mit ihrem Sportbereich viel für Kinder. Ein besonderes Highlight wird sicher wieder das Eselrennen am Sonntag. Es ist immer wieder amüsant zu sehen, wenn ein Esel plötzlich seinen eigenen Kopf hat und mitten im Rennen stehen bleibt, obwohl er gerade noch in Führung lag. Hinter so einem Fest steckt enorme Arbeit. Wann beginnt die Planung für Sie und Ihr Team? Thumann: Eigentlich direkt nach dem Ende des letzten Festes. Die konkreten Planungen starten im Herbst mit den ersten Absprachen für Logistik, Bauzaun, Zelte und die Tierschau. Im Februar geht es dann in die Hochphase, wenn alle Verträge mit Schaustellern und Gastronomen finalisiert werden. Da hängen viele Stellen der Stadt drin – vom Bauhof bis zum Ordnungsamt. Besonders meine Mitarbeiterin Mira Hollweck ist hier voll im Einsatz, damit jedes Detail zeitgerecht geklärt ist. Wenn Sie zurückblicken: Was war Ihr bisher schönstes Erlebnis auf einem Frühlingsfest? Thumann: Das war definitiv das erste Eselrennen, bei dem ich selbst mitgelaufen bin. Ich bin zwar nicht der größte Sportler und kam dabei ordentlich außer Puste, aber es war ein großartiges Erlebnis. Aktuell gibt es Diskussionen über die Erreichbarkeit des Festplatzes für Radfahrer aus Woffenbach oder Stauf. Wie ist hier die Lösung? Thumann: Wer zum Fest will, wird das problemlos von allen Seiten schaffen. Für Radfahrer, die den Festplatz nur als Durchgang in die Stadt nutzen, gibt es aufgrund des Festbetriebs jedoch Einschränkungen. Wir können sie aus Sicherheitsgründen nicht durch das Getümmel fahren lassen. Deshalb haben wir einen „Bypass“ entlang des Damms eingerichtet, der gut ausgeleuchtet ist. Wichtig ist jedoch: Dort muss das Fahrrad geschoben werden, um Unfälle an den Kabelbrücken und beim Außen-WC zu vermeiden. So kommt jeder sicher ans Ziel. Ein Volksfest lebt auch von der Stimmung im Zelt. Können wir uns dieses Jahr wieder auf neue Töne freuen? Thumann: Ja, auf jeden Fall! Der Festwirt hat sich Gedanken gemacht und ein paar neue Musikgruppen verpflichtet, um frischen Wind reinzubringen. Am Donnerstag spielen „Aufzünden“ und am Samstag kommen die „Bärentreiber“ zu uns – eine Gruppe, die sogar direkt hier aus dem Landkreis Neumarkt stammt. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Stimmung in der großen Jurahalle sein wird, wenn die beiden loslegen!