Vorarbeiten für das Abfräsen des Pflasters beginnen in den Osterferien
In seiner Februar-Sitzung hat der Neumarkter Stadtrat grünes Licht für das Abfräsen des Pflasters in der Unteren Marktstraße gegeben. Ziel der Maßnahme ist es, die Fläche eben zu machen und so die Situation für Menschen mit Handicap, für Radfahrer und Fußgänger zu verbessern sowie die Fahrgeräusche für Bürger und Anwohner zu reduzieren. Weiterer Vorteil: E-Scooter, die aktuell oft auf den Fußgängerbereich ausweichen, könnten dann häufiger die Straße nutzen. Nach einem ersten Test hat sich auch herausgestellt, dass das abgefräste Pflaster auch bei Regen etwas griffiger wird.
Jetzt geht es ganz schnell, denn die Stadt wird mit den Vorarbeiten für das Abfräsen bereits in den Osterferien beginnen. Dieser Zeitraum bietet sich dafür an, da in dieser Zeit weniger Busse fahren.
In den beiden Wochen vom 30. März bis 10. April werden Mitarbeiter der Firma Klebl für einen Höhenausgleich des Pflasters sorgen. Denn durch den Verkehr wurden die Pflastersteine teilweise tief in den Boden gedrückt, manche sind auch angebrochen. Diese Maßnahme hätte auch ohne das spätere Abschleifen im Zuge der Instandhaltung erfolgen müssen. Busse und der Lieferverkehr können in der Zeit durch die Untere Marktstraße fahren. Die Parkplätze müssen jedoch gesperrt werden.
In den Pfingstferien wird dann eine Spezialfirma die Fläche abfräsen, was eine erneute Sperrung nötig macht. Die Fußgängerzone beim Rathaus wird nicht bearbeitet.
Die Kosten für die Maßnahme „Untere Marktstraße“ wurden in der Stadtratssitzung auf 110.000 Euro taxiert.