Festzug des JURA-Volksfests dieses Jahr witterungsbedingt leider ohne Pferdegespanne

07. August 2026: Angesichts der aktuellen Wetterprognose hat die Stadt Neumarkt am kommenden Sonntag weitere Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Tier beschlossen.

Angesichts der aktuellen Wetterprognose mit Temperaturen deutlich über 30 Grad hat die Stadt Neumarkt als Veranstalterin des Festzugs zum JURA-Volksfest am kommenden Sonntag weitere Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Tier beschlossen.

Nach intensiven Gesprächen mit Fachstellen und nach sorgfältiger Abwägung wurde gestern entschieden in diesem Jahr keine Tiere beim Festzug einzusetzen. Oberbürgermeister Ochsenkühn sagt: „Wir haben in der Innenstadt noch 4-5 Grad mehr am Sonntag zu erwarten, als die Vorhersage derzeit angibt. Unter Beachtung der so kurzfristig nicht mehr änderbaren Rahmenbedingungen des Festzuges haben wir uns im Austausch mit dem ansässigen Veterinäramt in diesem Jahr für einen einmaligen Ausschluss der geplanten Tiere entschieden“. Die Ehrengäste werden statt in Kutschen gemeinsam auf einem großen Festwagen mitfahren, der von einem historischen Traktor gezogen wird. Zudem müssen einige Vereine auf die ursprünglich vorgesehenen Kutschen verzichten und Reitergruppen sowie Eselgruppen müssen ihre Tiere zu Hause lassen.

Unverändert am Festzug teilnehmen werden die Festwagen, die eigentlich mit Pferdegespannen geplant waren – diese werden nun jedoch ausnahmsweise von Traktoren statt Pferden oder Eseln gezogen.

Die Temperaturen belasten natürlich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Zuschauenden. Daher hat die Stadt Neumarkt von der Festbrauerei deutlich mehr Sonnenschirme geordert, die entlang der Marktstraße und am Eingang des Festplatzes zusätzlich aufgestellt werden. Weiterhin wird mit großer Unterstützung der Neumarkter Glossnerbräu eine Wasserstation auf Höhe der Rathaus-Apotheke eingerichtet und Mitarbeiter der Festbrauerei geben dort gekühlte Getränke an Festzugteilnehmer aus. Die Stadt bittet alle Teilnehmer und Besucher, für ausreichend Sonnenschutz zu sorgen.

Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn betont die Bedeutung der getroffenen Entscheidungen: „Der Festzug ist einer der Höhepunkte unseres JURA-Volksfests. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung für alle Beteiligten – insbesondere auch für die Tiere. Der Schutz und das Wohlergehen der Pferde haben für uns oberste Priorität. Deshalb treffen wir diese Entscheidungen mit Augenmaß und im engen Austausch mit den Fachbehörden. Wichtig für mich ist: das ist eine einmalige Entscheidung! Wir wollen die Tradition mit Pferden und Eseln beim Festzug genauso wie bei der Pferdeschau in jedem Fall aufrechterhalten! Hierfür setzen wir uns mit großem Engagement für angepasste Rahmenbedingungen ein.“

Für zukünftige Festzüge hat der Oberbürgermeister mit der Verwaltung ohnehin schon eine zeitliche Verschiebung des Festzuges in die kühleren Morgenstunden diskutiert und wird dieses Thema nun mit den Gremien des Stadtrates und weiteren betroffenen Gruppen und Institutionen abstimmen. Durch optimierte Rahmenbedingungen rund um den Festzug wird gewährleistet, dass auch weiterhin ein abwechslungsreicher und traditioneller Festzug mit Mensch und Tier abgehalten werden kann.

Am Sonntag startet der Festzug um 14 Uhr in der Freystädter Straße und nimmt die bekannte Strecke über die Ringstraße, die Bahnhofstraße mit Gegenzug, durch die Marktstraße und entlang des Kurt-Romstöck-Rings zum Festplatz, an dessen Eingang der Zug wieder moderiert wird.