Wie bereits 2024 hat die Jugendpflege der Stadt auch in diesem Jahr nach den Wünschen, Sorgen und Anregungen von Jugendlichen gefragt. Neben der Online-Umfrage, an der sich über 100 Jugendliche beteiligten, war das Team rund um Anke Auer, der Leiterin des Jugendbüros, auch an mehreren weiterführenden Schulen unterwegs. Dort ging es unter anderem darum, welche Angebote der Stadt und des G6 bekannt sind, an wen sich Jugendliche mit Anliegen wenden können und was im Freizeitbereich noch fehlt. Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn sieht darin einen wichtigen Anstoß, künftig noch stärker über Schulen mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen.
Auch beim zweiten Jugendforum im G6 kamen viele Ideen auf den Tisch. Rund 25 Kinder und Jugendliche waren gekommen und beteiligten sich anschließend in Workshops. Ein häufiger Wunsch war ein geschützter Ort, an dem man sich auch im Winter treffen, warm sitzen und einfach miteinander reden kann. Genau daran wird mit dem geplanten Umzug des Jugendbüros in die Grünbaumwirtsgasse 21 gearbeitet. Die neuen Räume, die den Jugendlichen zufolge Area 21 heißen sollen, sollen als Rückzugsort dienen.
Beim Thema Sport gab es konkrete Anliegen. Viele sprachen sich für einen neuen Basketballplatz aus, auf dem auch kleinere Gruppen gegeneinander spielen können. Da dieser Wunsch zuvor schon geäußert wurde, steckt die Stadt hier bereits in den Planungen. Neben dem neu geschaffenen Beachvolleyballfeld soll an der Mistelbacher Allee am Kanal auch ein Basketballplatz mit professionellem Gummiboden und Ballfangzäunen entstehen. Bis es so weit ist, wird an kleineren Verbesserungen am bestehenden Platz auf dem Volksfestplatz gearbeitet.
Eine weitere Anregung betraf Sitzgelegenheiten im Freien. So wurden etwa zusätzliche Bänke mit Mülleimern an frequentierten Orten wie dem Krähentisch vorgeschlagen.
Dass Beteiligung etwas bewirken kann, zeigen die Projekte, die aus der letzten Befragung hervorgegangen sind. Der Dirtpark in der Hasenheide wurde gemeinsam mit Jugendlichen umgestaltet. An der Mistelbacher Allee entstand der Beachvolleyballplatz und es gab Aktionen mit Döner-Sonderpreisen für Schülerinnen und Schüler.
Nicht jeder Wunsch lässt sich sofort umsetzen. Für die Jugendpflege ist aber wichtig, dass junge Menschen merken, dass ihre Ideen gehört werden und sie Neumarkt mitgestalten können.