Andreas Schuster
Andreas "Kare" Schuster aus Pölling ist aus dem öffentlichen Leben der Stadt Neumarkt und insbesondere aus dem Ortsteil Pölling nicht wegzudenken. Seit vielen Jahren ist er eine feste Säule des gesellschaftlichen Miteinanders und ein leuchtendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement. Ob als langjähriges Vorstandsmitglied des SV Pölling, als Gründer und Leiter der Kinderfeuerwehr Pölling oder als Trainer von Kinderfußballmannschaften: Andreas Schuster ist immer zur Stelle, wo Hilfe gebraucht wird. Er bringt seine Expertise in verschiedenen Vereinsausschüssen ein, unterstützt tatkräftig bei Vereinsfesten und ist bei öffentlichen Veranstaltungen wie dem Pöllinger Weihnachtsmarkt oder dem Neumarkter Bürgerfest stets aktiv dabei.
Sein Engagement geht weit über organisatorische Tätigkeiten hinaus: Bei Bautätigkeiten wie dem Umbau des Sportheims oder der Installation einer neuen Bewässerungsanlage legt er selbst Hand an. Als Fahnenträger vertritt er den SV Pölling bei allen offiziellen Feierlichkeiten mit Stolz und Hingabe. Und auch im aktiven Feuerwehrdienst ist er sich nicht zu schade, Verantwortung zu übernehmen. Wer in Pölling oder Neumarkt aktiv ist, kennt Andreas Schuster. Sein Name steht für Verlässlichkeit, Einsatzfreude und Gemeinschaftssinn. Eine einfache Google-Suche nach „Andreas Schuster Pölling“ genügt, um seine vielfältigen Aktivitäten nachzuvollziehen. Wer ihn kennt, weiß: Er fragt nicht, ob etwas getan werden muss, er tut es einfach. Sein Engagement, seine Bescheidenheit und seine Freude am Miteinander machen ihn zu einem wahren Vorbild – und zu einem Menschen, der die Auszeichnung „Stille Helden“ in jeder Hinsicht verdient.
Magdalena und Julia Ott
Wenn man in St. Helena von Engagement spricht, fallen unweigerlich zwei Namen: Magdalena und Julia Ott. Seit ihrer Kindheit prägen die beiden Schwestern das Leben in ihrer Heimatgemeinde – leise, verlässlich und mit einem beeindruckend breiten Einsatz, der seinesgleichen sucht.
Ob in der Kirche, in Vereinen, bei der Feuerwehr oder in der Jugendarbeit – Magdalena und Julia sind überall dort, wo Hilfe gebraucht wird, mit Herz und Tatkraft dabei. Viele Jahre standen sie als Ministrantinnen und Sternsingerinnen im Dienst der Kirchengemeinde, musizieren seit ihrer Jugend bei den „Dorfspatzen“ und engagieren sich bis heute in der Jugendblaskapelle „Berg & Thal“.
Auch im Vereinsleben übernehmen sie Verantwortung: Julia trainiert Kinder beim SV Höhenberg, beide wirken im Obst- und Gartenbauverein St. Helena, und in der Freiwilligen Feuerwehr haben sie die Kinder- und Jugendfeuerwehr mitaufgebaut. Heute leitet Julia diese Einheit, während Magdalena als Maschinistin aktiv ist – Engagement mit Herz und Technik gleichermaßen.
Dazu kommen unter anderem unzählige Stunden in der Jugendarbeit, beim Spielmobil des Kreisjugendrings oder bei der Kirwa, wo sie als „Kirwaleit“ das Miteinander im Dorf lebendig halten. Magdalena ist heute Leiterin des Kindergartens St. Helena – ein schöner Kreis, der zeigt, wie aus ehrenamtlichem Einsatz berufliche Berufung werden kann.
Magdalena und Julia Ott stehen für das, was eine Gemeinschaft stark macht: Verlässlichkeit, Begeisterung und die Freude daran, Verantwortung zu übernehmen. Sie sind der Inbegriff der „Stillen Heldinnen“ – Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen wollen, aber im Hintergrund alles am Laufen halten.
Wolfsteinfreunde e.V.
Seit Jahrzehnten setzen sich die Wolfsteinfreunde Neumarkt mit großem Engagement und Herzblut für das Wahrzeichen der Stadt ein: die Burgruine Wolfstein. Der traditionsreiche Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die eindrucksvolle historische Anlage zu bewahren, ihre Geschichte lebendig zu halten und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nun werden die Wolfsteinfreunde von der Stadt Neumarkt mit der Auszeichnung „Stille Helden“ geehrt – als sichtbares Zeichen der Anerkennung für ein außergewöhnliches, über Jahrzehnte gewachsenes bürgerschaftliches Wirken zugunsten des kulturellen Erbes.
Unermüdlich tragen die Mitglieder dazu bei, die bauliche Substanz der alten Burg zu sichern und damit ein bedeutendes Stück Neumarkter Geschichte für kommende Generationen zu erhalten. In zahllosen freiwilligen Arbeitsstunden wurden Mauern restauriert, Wege gepflegt, Infotafeln erneuert und das Gelände sorgsam instandgehalten – stets mit Respekt vor der historischen Authentizität und in enger Abstimmung mit Fachleuten aus der Denkmalpflege. Darüber hinaus engagieren sich die Wolfsteinfreunde für die Bewahrung historischer und kultureller Werte im gesamten Stadtgebiet.
Während der Sommermonate führen die Ehrenamtlichen regelmäßig Besucherinnen und Besucher durch die Burgruine und lassen Geschichte lebendig werden. Mit fundiertem Wissen, ansteckender Begeisterung und einem feinen Gespür für historische Zusammenhänge gelingt es ihnen, kleine und große Gäste gleichermaßen zu faszinieren. Diese Führungen bereichern nicht nur das kulturelle Leben, sondern leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Fremdenverkehr und zur touristischen Attraktivität der Region.
Mit ihrem jahrzehntelangen Einsatz und ihrer gelebten Heimatverbundenheit und ihrem beispielhaften Gemeinschaftsgeist verkörpern die Wolfsteinfreunde in besonderer Weise die Idee der „Stillen Helden“. Ihr selbstloses Wirken, getragen von Idealismus und Liebe zur Heimat, macht sie zu würdigen Preisträgern.