Neue Brücke zur Burgruine Wolfstein offiziell eingeweiht

02. April 2026: Mit der feierlichen Einweihung der neuen Burgbrücke ist die Burgruine Wolfstein ab sofort wieder sicher zugänglich.

Mit der feierlichen Einweihung der neuen Burgbrücke ist die Burgruine Wolfstein ab sofort wieder sicher zugänglich. Der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat Albert Füracker und Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn eröffneten gemeinsam mit Jochen Wittmann, dem Vorsitzenden der Wolfsteinfreunde e.V., am Dienstag das Bauwerk offiziell.

Vereinsvorsitzender Jochen Wittmann nahm sein Grußwort zum Anlass, an seinen langjährigen Amtsvorgänger Reinhard Veit zu erinnern: „Reinhard war der Motor der Ausgrabungen und hat sich in seinen vielen Jahren im Verein für die Belange der Burgruine eingesetzt. Ohne ihn wären wir nicht da, wo wir heute sind.“  Zu Ehren von Reinhard Veit vergoss Wittmann eine Flasche „Wolfsteinsekt“, die dessen Ehefrau Helga noch im Keller aufbewahrt hatte, als Zeichen des Dankes und der Verbundenheit in den Burggraben.

Die alte Holzbrücke, die den Burgzugang über den tiefen Graben sicherte, war durch Schwammbefall geschädigt und musste im Herbst 2025, 12 Jahre nach ihrer Erstellung, abgetragen werden. In nur wenigen Monaten Bauzeit entstand an gleicher Stelle eine moderne Stahlkonstruktion mit Holzplanken und Handläufen aus heimischem Lärchenholz. Durch die Bauweise ist der Austausch der hölzernen Bestandteile nun jederzeit möglich. Die Baukosten beliefen sich nach Angaben des Finanzministers auf rund 412.000 Euro.

Während der Wintermonate war der Zugang zur Ruine aus Sicherheitsgründen gesperrt. Mit der Einweihung ist die bedeutende Sehenswürdigkeit nun wieder vollständig zugänglich.

Zugleich nutzte OB Ochsenkühn die Gelegenheit, die Wolfsteinfreunde Neumarkt für ihr jahrzehntelanges Engagement zu würdigen. „Ihr seid die Seele dieses Ortes. Euer unermüdlicher Einsatz sorgt dafür, dass der Wolfstein nicht verfällt, sondern ein stolzes Aushängeschild unserer Stadt bleibt“, betonte das Stadtoberhaupt. Erst im Januar war der Verein beim Neujahrsempfang der Stadt als „Stille Helden“ ausgezeichnet worden.