Gespinstbildung an Gehölzen stellt keine Gefahr dar
Aktuell melden sich viele Bürger bei der Stadtgärtnerei, weil Bäume und Sträucher im Stadtgebiet dicht eingesponnen und stellenweise kahl wirken. Der Verdacht fällt häufig auf den Eichenprozessionsspinner.
Stadtgärtner Manuel Traub beruhigt jedoch: „Der Eichenprozessionsspinner kommt nur an Eichen vor und seine Raupen sind behaart.“
Unbehaarte Raupen in dichten Gespinsten stammen dagegen von Gespinstmotten. Sie fressen die Blätter ihrer Wirtspflanzen und spinnen sich zum Schutz ein – ein natürlicher und harmloser Vorgang.
Die Pflanzen erholen sich schnell. „Ende Juni treiben sie meist wieder neu aus, dank des Johannistriebs“, so Traub.
Fotos: Manuel Traub/Stadt Neumarkt