„Boomer meets Zoomer“ – Speeddating bringt Generationen miteinander ins Gespräch

27. Mai 2026: Austausch und Dialog anregen, verschiedene Perspektiven kennenlernen und komplexe Themen besser verstehen – genau das war das Ziel des Formats „Boomer meets Zoomer“, das das Jugendbüro der Stadt gemeinsam mit dem Bürgerhaus am Rathausplatz erstmals organisierte.

Austausch und Dialog anregen, verschiedene Perspektiven kennenlernen und komplexe Themen besser verstehen – genau das war das Ziel des Formats „Boomer meets Zoomer“, das das Jugendbüro der Stadt gemeinsam mit dem Bürgerhaus am Rathausplatz erstmals organisierte. Entstanden ist ein ehrlicher Generationendialog zwischen unterschiedlichen Lebensrealitäten, Erfahrungen und Meinungen.

Rund 25 Teilnehmende kamen zusammen, um sich jeweils mit Menschen aus einer anderen Generation zu unterhalten. Drei Themenbereiche waren im Vorfeld festgelegt: Arbeit, Klima und Wehrpflicht – Themen, die unsere Gesellschaft bewegen und viel Gesprächsstoff bieten. Zehn Minuten Zeit gab es pro Runde, dann durfte – wie man es vom klassischen Speeddating kennt – der Platz und in diesem Fall auch das Thema gewechselt werden.

Die Meinungen in den einzelnen Runden waren durchaus konträr, insgesamt wurde jedoch respektvoll und auf Augenhöhe diskutiert. Konsens herrschte beispielsweise beim Thema Homeoffice: Dies sei, so alle Generationen, ein Modell, das die Arbeitswelt produktiver mache – auch wenn aktuell eher über die Vier-Tage-Woche diskutiert wird. Außerdem waren sich alle einig, dass sich jede und jeder stärker in soziale Bereiche der Gesellschaft einbringen sollte, wenngleich die jüngere Generation einer Verpflichtung – insbesondere im Hinblick auf die Bundeswehr – kritisch gegenübersteht.

Alle Beteiligten sehen die Veranstaltung als gelungenen Auftakt, um einen Raum für Miteinander zu schaffen, der Verständigung und Verständnis fördert. Nach diesem ersten Testballon sind sich die Organisatorinnen Anke Auer und Anna Lehrer sowie Amtsleiter Oliver Schmidt vom Amt für Jugend, Bildung und Soziales einig, dass weitere Veranstaltungen folgen sollen.