81 Jahre sind vergangen, seit der Zweite Weltkrieg sein Ende fand – doch das Leid, das er über unzählige Menschen brachte, bleibt Teil unserer Erinnerung. Am 8. Mai 2026 gedenkt die Stadt Neumarkt der Opfer des Krieges und erinnert daran, wie wichtig es ist, die Mahnungen der Geschichte wachzuhalten und den Frieden zu schützen. Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn legte am Steindenkmal in der Kriegsgräberstätte am Föhrenweg eine von der Stadtgärtnerei gestaltete Blumenschale mit Trauerschleife sowie ein Grablicht nieder – als Zeichen des Gedenkens an die Millionen Menschen, die durch Krieg, Gewalt und Verfolgung ihr Leben verloren. Die Kriegsgräberstätte, die 1966 von der Stadt Neumarkt gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. errichtet wurde, ist die letzte Ruhestätte von 5.049 Toten aus beiden Weltkriegen, überwiegend aus Russland, aber auch aus Polen, Jugoslawien und Rumänien. „Die schrecklichen Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs mahnen uns bis heute, Frieden nicht als Selbstverständlichkeit zu begreifen“, betonte das Stadtoberhaupt. „Gerade angesichts der aktuellen Kriege und Spannungen in Europa und in anderen Teilen der Welt wird uns erneut bewusst, wie wertvoll und zugleich verletzlich Frieden ist. Es bleibt unsere gemeinsame Verantwortung, uns für Demokratie, Menschlichkeit und ein friedliches Miteinander einzusetzen.“ „Orte wie die Kriegsgräberstätte sind Mahnmale gegen das Vergessen“, so Ochsenkühn weiter. „Sie erinnern uns daran, welches Leid Krieg über Menschen bringt: Tod, Verwundung, Vertreibung und Zerstörung. Umso wichtiger ist es, die Lehren der Vergangenheit ernst zu nehmen und alles in unserer Kraft Stehende zu tun, um Konflikte friedlich zu lösen und den Frieden zu bewahren.“