Pflanzkübel, Sitzgelegenheiten und Bodenspiele sorgen für verbesserte Aufenthaltsqualität
Die Klostergasse in Neumarkt wird grüner, lebendiger und einladender. Mit einem Maßnahmenpaket aus Begrünung, neuen Aufenthaltsflächen und kleinen Spielangeboten setzt die Stadt einen weiteren Schritt in Richtung klimaangepasste Innenstadt.
Das Umweltamt hat gemeinsam mit dem Arbeitskreis Innenstadtgestaltung ein Konzept entwickelt, das an die bereits umgesetzten Maßnahmen in der Marktstraße anknüpft. Ziel ist es, den zentralen innerstädtischen Freiraum ohne aufwendige Bauarbeiten für alle Bürgerinnen und Bürger spürbar aufzuwerten.
Künftig sorgen zusätzliche Pflanzkübel mit Stauden, Sträuchern und kleinen Bäumen entlang der Gasse für mehr Grün. Besonders im Bereich der vorhandenen Sitzgruppen entsteht so eine deutlich angenehmere Aufenthaltsatmosphäre. Ein neu geschaffenes Parklet mit Rasenfläche und Sitzmöglichkeiten im Bereich des Betreuten Wohnens „Klostergärten“ lädt zusätzlich zum Verweilen ein.
Auch für Bewegung und Spiel ist gesorgt: Der städtische Bauhof hat Bodenspiele aufgebracht. So wird die Klostergasse mit Klassikern wie einer Zahlenraupe, einem Labyrinth und einem Himmel und Hölle-Spiel auch für Kinder attraktiver.
Ein besonderer Blickfang entsteht am Rathaus II. Dort wird bald Wilder Wein die Fassade begrünen. Mit diesem Projekt will die Stadt als Vorbild dienen und für das städtische Förderprogramm „Neues Grün in Neumarkt“ werben. Hier werden private Initiativen wie unter anderem Baumpflanzungen, Entsiegelungs- und Verschattungsmaßnahmen und auch Fassadenbegrünungen mit bis zu 10.000 Euro pro Grundstück gefördert. Die über zwei Meter hohen Kletterpflanzen am Rathaus II verbessern so etwa das Mikroklima, wirken kühlend und tragen zur Anpassung an den Klimawandel bei.
Die meisten Maßnahmen in der Klostergasse sind bewusst temporär angelegt und flexibel anpassbar. Die noch ausstehenden Pflanzkübel sowie die Fassadenbegrünung sollen im Laufe des kommenden Monats umgesetzt werden.